Trockenmilchpulver aus Magermilch

Trockenmilchpulver aus Magermilch
Trockenmilchpulver aus Magermilch

Unter Trockenmilchpulver aus Magermilch versteht man eine trockene Milchmasse in Pulverform. Bei der Herstellung wurde normaler Magermilch das gesamte Wasser entzogen. Das Milchpulver enthält noch ca. 4% Restwasser.

 
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Herstellung von Trockenmilchpulver

Zur Herstellung von Trockenmilchpulver aus Magermilch gibt es zwei verschiedene Verfahren, mit denen der Milch das Wasser entzogen wird. Das eine Verfahren nennt sich Sprühtrocknung und das andere Walzentrocknung. Bei der Sprühtrocknung, die auch Zerstäubungstrocknung genannt wird, wird die vorgetrocknete Milch durch eine Düse in einen Heißluftstrom gebracht, der sie trocknet, so das ein feines Pulver entsteht. Bei beiden Verfahren zur Dehydratisierung (Wasserentzug) verliert die verwendete Milch einen Teil der enthaltenen Vitamine. Die fertige Trockenmilch wird in Säckchen, Gläser oder auch Konserven verpackt.

Wie kann Trockenmilchpulver verwendet werden

Verwendung findet das Milchpulver im normalen Haushalt, in der Industrie oder im Gastronomiebereich. Im Haushalt findet man sie zum Beispiel als Kaffeezusatz oder als Babynahrung. Die extrem lange Haltbarkeit (ungeöffnete Packungen ca. 6 Monate) ist dabei ein entscheidender Vorteil gegenüber flüssiger Milch. Geschmacklich weicht das Trockenmilchpulver allerdings von der flüssigen Milch ab. Die Verwendungsmöglichkeiten von angerührter Magermilch sind aber genauso vielfältig wie die von frischer Milch. Nachdem das Trockenmilchpulver aus Magermilch im Verhältnis 1:2 mit lauwarmem Wasser vermengt wurde, kann man es genauso verwenden wie frische Milch. Trockenmilchpulver aus Magermilch eignet sich zum Andicken von Pudding oder Soßen, wobei ein drei Esslöffel Trockenmilch etwa einem viertel Liter frischer Milch entsprechen. Dadurch kann man damit auch Nährstoffe in Lebensmittel bringen, die ansonsten relativ nährstoffarm wären.

In welchen Produkten befindet sich Trockenmilchpulver

Sogar Schlagsahne kann aus angerührter Trockenmilch geschlagen werden. Die Sahne fällt allerdings relativ schnell wieder zusammen und bleibt nicht so lange fest wie andere Schlagsahne. Im industriellen Bereich wird Trockenmilchpulver häufig in Suppen, Süßspeisen oder Zusatzstoff in Backwaren verwendet. Käse oder Joghurt sind weitere Produkte, die aus Trockenmilchpulver hergestellt werden. In großen Kaffeeautomaten wird aus Trockenmilchpulver hergestellter Kaffeeweißer verwendet, da dieser sich aufgrund seiner langen Haltbarkeit für solche Verwendungszwecke anbietet. Kaffeeweißer besteht aus Trockenmilchpulver, welches mit dem Emulgator Lecithin vermischt wird.

Nachteile von Trockenmilchpulver

Ein Nachteil von Trockenmilchpulver aus Magermilch ist der sehr hohe Energieaufwand, der zur Herstellung benötigt wird. Auch der Verlust von Vitaminen bei der Trocknung kann als Nachteil gewertet werden.

 

Nährwert
(auf 100g Trockenmilchpulver aus Magermilch)
kcal: 348 KJ
KJ: 1455 KJ
Kohlenhydrate: 49,4 g
Proteine: 35,3 g
Fett: 1 g
Wasser: 4,3 g
Cholesterin: 3 mg
Vitamine
(auf 100g Trockenmilchpulver aus Magermilch)
Niacin: 1,1 mg
Vitamin A: 12 µg
Vitamin B1: 0,34 mg
Vitamin B2: 2,18 mg
Vitamin B6: 0,28 mg
Vitamin C: 2 mg
Vitamin E: mg
Mineralstoffe
(auf 100g Trockenmilchpulver aus Magermilch)
Calcium: 1259 mg
Eisen: 1 mg
Kalium: 1642 mg
Magnesium: 121 mg
Natrium: 504 mg
Phosphor: 967 mg

Molke süß

Molke süß

Wer auf seine Gesundheit achtet und sich etwas mit den einzelnen Lebensmitteln beschäftigt ist meist schon einmalüber die so genannte Molke gestolpert. Ohne Frage handelt es sich hierbei um ein Getränk, welches nicht nur sehr gesund ist, sondern auch ideal als Erfrischung in den warmen Sommermonaten.

Sahne 10% (Kaffeerahm)

Sahne 10% (Kaffeerahm)

Bei Sahne 10 % handelt es sich um den fettanteiligen Milchbestandteil, welcher auch unter dem Begriff Rahm bekannt, bei der nicht behandelten Milch nach oben steigt. Auf diese Weise wurde früher die Sahne gewonnen. Heute wird die Milch in modernen Maschinen solange geschleudert, bis sich der Rahm bzw. die Sahne von der Magermilch absondert. Dieses Verfahren nennt man Zentrifugieren. Dabei entsteht eine Magermilch mit einem möglichst geringen Fettgehalt von weit unter 0,1 %.

Saure Sahne 10%

Saure Sahne 10%

Saure Sahne ist ein Klassiker in der Kücher, der nicht wegzudenken ist. Sie wird in weiten Teilen Österreichs Sauerrahm genannt, ist also in Koch- und Backbüchern, die dort gedruckt worden sind, so bezeichnet.

Frischkäse und Speisequark

Frischkäse und Speisequark

Frischkäse und Speisequark werden durch die Weiterverarbeitung von Milch hergestellt. Als Frischkäse bezeichnet man in der Regel alle Käsearten, welche keiner Reifung bedürfen und direkt verzehrfähig sind. Frischkäse werden in allen verschiedenen Fettstufen angeboten.

Doppelrahmfrischkäse

Doppelrahmfrischkäse

Bei einem Doppelrahmkäse handelt es sich um einen Käse, welcher in der Trockenmasse mindestens 60 – 75 % Fettgehalt hat. Während zum Beispiel bei einem Hartkäse mit einem relativ geringen Wasseranteil der Fettgehalt für die Bezeichnung Doppelrahm bei mindestens 42 % liegen muss, bedeutet dies für einen Doppelrahmfrischkäse, welcher einen sehr hohen Wassergehalt von über 73 % hat, einen Fettgehalt von mindestens 18 %.

Fruchtquark 20%

Fruchtquark 20%

Fruchtquark mit 20 % ist ein Milchprodukt. Er wird aus entrahmter Milch unter Hinzufügung von Mikrobakterien und/oder tierischen Enzymen hergestellt. Beim für die Herstellung von Quark im Allgemeinen benötigten Vorgang der Fermentation werden nach Gerinnung der entrahmten Milch die festen von den flüssigen Bestandteilen getrennt. Der flüssige Bestandteil, auch als Molke bekannt, wird auch heute noch vereinzelt in der bäuerlichen Produktion durch das Durchlaufen bzw. Abtropfenlassen in einem Tuch entfernt.

Hartkäse und Weichkäse

Hartkäse und Weichkäse

Als Hartkäse werden alle Sorten bezeichnet, deren Trockenmassegehalt bei mindestens 60 % liegen. Weichkäse dagegen kennzeichnet Käsesorten, deren Wasseranteil zwischen mindestens 50 und 60 % liegen.

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