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Saure Sahne 10%
Saure Sahne 10%

Saure Sahne 10%

Saure Sahne ist ein Klassiker in der Kücher, der nicht wegzudenken ist. Sie wird in weiten Teilen Österreichs Sauerrahm genannt, ist also in Koch- und Backbüchern, die dort gedruckt worden sind, so bezeichnet.

Süße oder Saure Sahne

Es gibt süße und saure Sahne. Der Unterschied liegt in der Herstellung. In den alten Zeiten auf den Bauernhöfen wurde die Milch aufgerahmt. Es war eine schwere Arbeit, ungefähr so wie mit einem Butterfass, in das die Milch geschüttet wurde. Die Milch wurde längere Zeit gestampft. Durch diese Bewegung trennten sich die Fettkügelchen von den flüssigen Bestandteilen und schwammen oben auf. Die Sahne konnte dann abgenommen werden. Noch heute gibt es das geflügelte Wort "Den Rahm abschöpfen". Es nimmt Bezug auf diese Arbeit. Heute, wenn Sauerrahm industriell hergestellt wird, müssen sich die Bäuerinnen nicht mehr so quälen. Große Zentrifugen ersetzen die harte Arbeit.

Von der Süßen zur Sauren Sahne

So entsteht erst einmal die süße Sahne, die meistens unter dem Begriff "Schlagsahne" im Handel verkauft wird. Die saure Sahne wird noch weiter verarbeitet. Sie wird extra gesäuert. Es werden Milchsäurebakterien untergemischt, die dann die Sahne dicker, cremiger werden lassen. Das erklärt, warum Schlagsahne und saure Sahne eine unterschiedliche Konsistenz haben, obwohl der Fettgehalt der Gleiche ist. In Deutschland übrigens muss Sahne mindestens einen Fettgehalt von 10 % haben.

Wichtige Vitamine in der Sauren Sahne

Damit ist Sahne, ob nun Schlagsahne oder saure Sahne, nicht gerade ein Produkt für die ganz schlanke Linie. Aber selbst Ernährungswissenschaftler rücken schon lange von dem Dogma ab, dass Fett aus der Ernährung zu streichen ist, wenn man eine Diät macht. Es darf nicht zu viel werden, das ist klar. Aber ein wenig muss sein. Vor allem wegen der Vitamine. Die Vitamine A, D, E und K sind fettlösliche und können nur vom Körper aufgenommen werden, wenn irgendwie zugleich ein wenig Fett vorliegt.

Geschmacksträger Saure Sahne

Das erklärt auch, warum in Osteuropa Suppen, ob nun aus Fleisch oder Gemüse, gern mit einem Klecks frischer saurer Sahne serviert werden. Mit diesem Etwas an Fett werden die Vitamine besser vom Körper aufgenommen. Ein Borschtsch oder eine Soljanka, eine deftige Gulaschsuppe oder die Blini schmecken damit doch viel besser. Kein Wunder, dass dieser kleine Klecks saurer Sahne immer verbreiteter wird. Denn saure Sahne verfeinert lecker und bekömmlich.

 

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