Gorgonzola

Gorgonzola
Gorgonzola

Bei Gorgonzola handelt es sich um einen italienischen Weichkäse mit Blauschimmel, das französische Pendant dazu ist der Roquefort. Mit einem Fettgehalt von etwa 48 & i.Tr. kann man ihn zu den vollfetten Käsesorten zählen. Um einen ausgewogenen Gorgonzola zu erhalten, benötigt man Lab, Salz und Vollmilch (Kuh), diese Mischung wird mit einer Edelpilzkultur versetzt und das Ergebnis ist, ein schön marmorierter würziger Gorgonzola.

 
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Herkunft des Gorgonzolas

Die Farbe des Käses ist weiß bis leicht gelblich, die Schimmeladern variieren in den Schattierungen grün bis leicht bläulich. Gorgonzola wird in Italien gekäst, vornehmlich in Norditalien, der Lombardei. Die Käselaibe sind etwa 7 bis 12 kg schwer. Um für ein ausreichendes Pilzwachstum und flächendeckenden Blauschimmelbesatz zu sorgen, werden die Käselaibe mit Edelstahlnadeln durchbohrt um dem Schimmelpilz Sauerstoff zu zuführen. In regelmäßigen Abständen wird die Außenhaut des Käses mit Salzlake abgewaschen. Junger, und damit Gorgonzola dolce (süß), ist etwa 2 Monate alt, älterer, der sogenannte piccante (pikant, würzig) kann bis zu 12 Monate gereift sein. Im Ursprung war die Herstellung des Gorgonzola eine aufwendige und recht komplizierte Angelegenheit. Die Milch vom Vorabend musste gerinnen, ihr fügte man dann die frische Milch des morgigen Melkganges zu. Diese Milch wurde dann geschichtet. Einen solchermaßen hergestellten Käse erhält man heute nur noch selten, meist in den kleinen Dörfern Italiens. Heute besteht der Käse meist aus der Milch zweier und manchmal nur aus der eines Melkvorganges.

Die Entstehungsgeschichte des Gorgonzola

Um die Entstehung des Gorgonzola rankt sich eine Sage. Der Name "stracchino" bedeutet "Müde", so nannte man den Käse im 11. Jahrhundert als er entstand, den Müden von Gorgonzola, Il stracchino di Gorgonzola. Wobei sich die Müdigkeit eher auf den Zustand der Kühe, die gerade von den Almen kamen, bezog. Man erzählt sich aber, dass es einen Melker gab, welcher von dem Liebreiz einer Magd derart magisch in den Bann gezogen wurde, dass er statt des Nachts zu schlafen, die Nacht in den Armen der Schönen verbrachte. So war er am morgen derart müde, dass er die geronnene mit der Frischmilch zusammen mischte, woraus der Legende zufolge der Gorgonzola entstand. Der Wahrheitsgehalt dieser Geschichte darf bezweifelt werden.

 

Nährwert
(auf 100g Gorgonzola)
kcal: 360 KJ
KJ: 1507 KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 19,4 g
Fett: 31,2 g
Wasser: 42,4 g
Cholesterin: 102 mg
Vitamine
(auf 100g Gorgonzola)
Niacin: 0,3 mg
Vitamin A: 257 µg
Vitamin B1: 0,05 mg
Vitamin B2: 0,43 mg
Vitamin B6: 0,11 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 0,6 mg
Mineralstoffe
(auf 100g Gorgonzola)
Calcium: 612 mg
Eisen: 0,3 mg
Kalium: 260 mg
Magnesium: 20 mg
Natrium: 1400 mg
Phosphor: 356 mg

Milchprodukte

Milchprodukte

Lebensmittel und Produkte, welche überwiegend aus der Zutat Milch bestehen, werden als Milchprodukte oder auch Molkereiprodukte bezeichnet. Diese Lebensmittel können in der unterschiedlichsten Form bestehen und variieren von Flüssigen bis hin zu festen Lebensmitteln. Milchprodukte existieren inzwischen auch in Pulverform und auch außerhalb des Lebensmittelbereichs.

Edelpilzkäse 60%

Edelpilzkäse 60%

Edelpilzkäsesorten wie Blauschimmelkäse besitzen einen sehr pikanten, unverwechselbaren und kräftigen Geschmack. Edelpilzkäse 60% ist sehr beliebt und gehört zu den Arten der halbfesten Schnittkäsesorten. Zu den wohl bekanntesten Edelpilzkäsesorten gehören der französische Roquefort und der italienische Gorgonzola. Dieser Edelpilzkäse 60% entsteht erst durch den kultivierten Edelschimmelpilz, welcher dem noch unfertigem Käse per "Impfung" beigefügt wird.

Emmentaler 45%

Emmentaler 45%

Seinen Ursprung hat der Emmentaler Käse in der Schweiz. Doch wird dieser Käse schon seit sehr langer Zeit auch außerhalb der Schweiz produziert und mit der Bezeichnung Emmentaler vertrieben, da der Begriff Emmentaler Käse nie geschützt war. Die traditionelle Herstellungsweise ist die Käseherstellung mit Rohmilch, die noch in der Schweiz, in Vorarlberg und im Allgäu vorherrschend ist. Anderswo wird zur Herstellung vom Emmentaler Käse auch thermisch behandelte Milch angewandt.

Favorel, Danbo 45%

Favorel, Danbo 45%

Die Käsesorten Favorel und Danbo 45% haben ihren Ursprung in verschiedenen Ländern. Der Favorel kommt aus Holland und der Danbo aus Dänemark, wobei beide in den Bereich Schnittkäse eingeordnet werden. Um einen Käse richtig beurteilen zu können, sollte man gewisse Kategorien im Zusammenhang mit der Käseherstellung kennen. Dazu gehören die Art der Milch aus welcher der Käse hergestellt wird, z.B. Kuh, Schaf oder Ziege.

Gorgonzola

Gorgonzola

Bei Gorgonzola handelt es sich um einen italienischen Weichkäse mit Blauschimmel, das französische Pendant dazu ist der Roquefort. Mit einem Fettgehalt von etwa 48 & i.Tr. kann man ihn zu den vollfetten Käsesorten zählen. Um einen ausgewogenen Gorgonzola zu erhalten, benötigt man Lab, Salz und Vollmilch (Kuh), diese Mischung wird mit einer Edelpilzkultur versetzt und das Ergebnis ist, ein schön marmorierter würziger Gorgonzola.

Gouda 40%

Gouda 40%

Gouda stammt aus den Niederlanden. Seinen Namen erhielt er, weil sich nördlich seines Herkunftsgebiets die Stadt Gouda befindet. Gouda gehört zu den ältesten Käsesorten, da er bereits 1184 schriftlich in Erscheinung tritt. Gouda 40% bedeutet, dass der Käse 40% Fett in der Trockenmasse besitzt, was mit i. Tr. abgekürzt wird.

Deutscher Gouda 48%

Deutscher Gouda 48%

Der bei uns bekannteste und wohl beliebteste Käse ist der Gouda. Er stammt ursprünglich aus dem gleichnamigen Ort nordöstlich von Rotterdam. Erstmals urkundlich genannt und erwähnt, wurde der Gouda Käse bereits im Jahre 1184, womit er zu den ältesten bekannten Käsesorten der Welt gehört. Der Gouda war bereits im Mittelalter ein holländischer Exportschlager, der nach ganz Nord- und Mitteleuropa verkauft wurde.

Gruyère

Gruyère

Der Hartkäse kommt aus der Grafschaft Gruyere im Kanton Freiburg in der Westschweiz, wird heute aber in der gesamten Westschweiz bereitet. Gruyère ist auch bekannt unter dem Namen Greyerzer. Er ist ein Rohmilchkäse aus Kuhmilch und reift bis zu 12 Monate, wobei seine Rinde eine bräunliche, schmierige Konsistenz annimmt. Der Käseteig selber ist geschmeidig, mittelfest und nicht sehr brüchig. Er darf kleine Löcher haben, jedoch ist dies nicht unbedingt notwendig.

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