Steinpilz getrocknet

Steinpilz getrocknet
Steinpilz getrocknet

Getrocknete Steinpilze sind heutzutage oft zu finden und leicht selbst zu machen. Was genau das ist, wozu wir sie brauchen und welche Vorteile sie mit sich bringen möchte ich jetzt im folgenden erklären.

 

Was sind getrocknete Steinpilze?

Viele haben bei getrockneten Pilzen die Bedenken, dass der Geschmack abhanden kommt oder das Aroma nicht mehr so stark ist wie bei frischen Pilzen. Das ist allerdings nicht der Fall. Sie sind genauso frisch und voller Aroma. Und warum ist das so? Wenn wir die Pilze trocknen wird dabei das Wasser entzogen und dadurch ist das Aroma komplett vorhanden und riechen meistens nach dem trocknen noch stärker. Außerdem machen getrocknete Steinpilze die Pilzgerichte noch würziger, als bei frisch zubereiteten Pilzen.

Vorteile getrocknetet Steinpilze

Frische Pilze gibt es leider nicht zu jeder Jahreszeit. Deshalb ist es sehr praktisch getrocknete Pilze zu kaufen, oder selbst zu trocknen. Denn diese verfallen meistens erst nach drei Jahren, bei richtiger Aufbewahrung. Somit hat man das ganze Jahr was davon. Also sozusagen hat man ganz einfach einen kleinen "Wintervorrat" angelegt. Für manche Gerichte kann man sogar nur getrocknete Pilze verwenden.

Außerdem muss man darauf achten das man Pilze nie roh essen darf. Verunreinigungen in den frischen und rohen Pilzen sind nicht auszuschließen, doch diese werden durch das Garen völlig zerstört und sie sind somit ganz und gar ungefährlich.

Steinpilze Verarbeitung

Getrocknete Steinpilze sind in vielen Läden und Internetshops zu finden. Man kann sie allerdings auch leicht selber herstellen. Die frischen Pilze dürfen hierbei nicht gewaschen werden. Sie werden einfach mithilfe einer Bürste oder einem Messer geputzt. Dann werden sie in ca. 5 mm dicke Scheiben geschnitten und zum Trocknen auf eine Zeitung (oder auf ein trockenes Tuch) gelegt. Außerdem kann man sie auch auf einen Faden reihen (in größeren Abständen) Dann werden sie an einen warmen Ort gebracht. Man darf die Pilze allerdings nicht direkt in die Sonne legen! Einmal täglich sollte man die Pilze wenden. Nach ca. zwei bis drei Tagen müssten die Pilze dann trocken sein und man kann sie zur Aufbewahrung in ein Glas füllen und dieses dann gut verschließen. Man kann die Pilze allerdings auch in einem Backofen trocknen. Allerdings muss der Backofen dabei leicht geöffnet sein und die Temperatur darf nie über 50°C betragen.

Zubereitung der (getrockneten) Steinpilze

Die Zubereitung von getrockneten Steinpilzen ist ebenfalls sehr einfach, denn man muss diese nur mit heißen Wasser übergießen und dann ca 30 Minuten warten, da sie sich vollständig mit Wasser vollsaugen müssen um wieder in ihre "Ausgangsgröße" zu kommen. Dann drückt man das überschüssige Wasser einfach, mithilfe von Küchenpapier oder einem Tuch, aus und gart sie ganz normal (wie frische Steinpilze). Das überschüssige Wasser ist ebenfalls gut zu verwenden. Weil diese ebenso voller Pilzaroma sind und sich für Soßen, Suppen etc. sehr gut eignen.

Wie Sie sehen sind diese getrockneten Steinpilze also völlig gesund und bringen keinerlei Nachteile mit sich, im Gegenteil. Man hat das ganze Jahr was von den Köstlichkeiten. Obendrein schmecken sie köstlich und zu sehr vielen Speißen, wie Fisch, Fleisch, Nudeln, Reiß, Salat usw. - getrocknete Steinpilze sind also sehr schmackhaft und vielseitig einsetzbar.

 

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 4,1 g
Proteine: 29,5 g
Fett: 3,2 g
Wasser: 11,6 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 31,3 mg
Vitamin A: 8 µg
Vitamin B1: 0,19 mg
Vitamin B2: 1,95 mg
Vitamin B6: 0,18 mg
Vitamin C: 8 mg
Vitamin E: 0,2 mg
Mineralstoffe
Calcium: 34 mg
Eisen: 8,4 mg
Kalium: 2000 mg
Magnesium: 83 mg
Natrium: 14 mg
Phosphor: 642 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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