Reizker
Reizker
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Der Reizker gehört zu den Milchlingen, zählt zu den Speisepilzen und ist bei den Pilzsammlern sehr beliebt. Man kann den Reizker von August bis Oktober in der Nähe von Kiefern finden, allerdings häufig in Norddeutschland, doch sind sie auch in Südfinnland sehr verbreitet. Es ist in Deutschland untersagt, in der Nacht nach dem Reizker zu suchen.
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Worauf man beim Sammeln achten sollte
Wo kann man den Reizker finden und worauf sollte man beim Sammeln von Pilzen achten! Die beste Tageszeit ist, wenn es draußen hell ist, damit man nicht ausversehen einen Giftpilz erwischt. Außerdem möchte man die Tiere, welche im Wald leben nicht stören, denn auch sie wollen ihre Ruhe. Wichtig ist auch, dass man sich zum Pilze sammeln, Kleidung anzieht, die die komplette Haut bedeckt, wie lange Hosen und Gummistiefel, da die Gefahr von Zecken befallen zu werden, sehr groß ist. Wer allerdings oft auf der Suche nach ein paar Reizkern ist oder viele Spaziergänge macht, der kann sich auch eine Schutzimpfung holen. Trotzdem sollte man, wenn man wieder daheim ist, seinen Körper nach Zecken absuchen. Zecken verursachen eine Hirnhautentzündung oder können anders den Körper schädigen, deshalb ist beim Pilzesammeln immer vorsicht geboten.
Aussehen und Verwendung des Reizkers
Wenn der Reizker noch jung ist, ist der Hut seicht krumm, wenn er älter wird, nimmt er eine trichterartige Form an. Sein Hut ist lachsfarben und der Stiel orange. Seine Lamellen färben sich bei Berührung Grün. Er kann 5 bis 10 cm breit und 3 bis 7 cm hoch werden. Wenn er älter wird, ändert sich die Farbe es Reizkers von Orange in Grün oder Grau, auch ist er dann nicht unbedingt mehr für den Verzehr geeignet, da er verstärkt bitter schmeckt. Der Reizker hat einen attraktiven Duft, einen milden Geschmack, doch ist er auch ein wenig scharf. Deswegen braucht man nicht viele Gewürze bei der Zubereitung des Pilzes, da er durch seinen Eigengeschmack genug Würze mitbringt. Die Schärfe lässt auch nach, wenn der Reizker gekocht wird. Essen sollte man allerdings nur die Hüte.
Reizker Zubereitung
Wie alle anderen Pilze kann man ihn unterschiedlich zubereiten. Je nach Vorliebe wird eine Suppe gekocht und wieder andere braten sie zusammen mit Speck und Zwiebeln. Eine ganz harmlose Sache ist, dass sich nach dem Verzehr von dem Reizker, der Urin rot färbt. Das kommt von der orange bis roten Milch, welcher der Reizker besitzt. Unbedingt zu beachten ist, dass man Pilze am nächsten Tag nicht mehr essen sollte, ausgenommen man hat das Gericht in einem Kühlschrank in einem Behälter aus Porzellan oder Plastik aufbewahrt. Metallbehälter sollten für die Aufbewahrung vermieden werden, da sie den Pilzen Giftstoffe versetzen, die Erkrankungen hervorrufen können. Auch sollten Reizker nicht roh gegessen werden, da sie Übelkeit auslösen können. Außerdem kann er von Pilzfliegen oder anderem Ungeziefer befallen sein. Reizker sind ideal für die Grillsaison geeignet, da sie eine geringe Garzeit haben. Sie können bedenkenlos auf dem Grill zubereitet werden.
Nährwert
| kcal: |
KJ |
| KJ: |
KJ |
| Kohlenhydrate: |
0,1 g |
| Proteine: |
2,8 g |
| Fett: |
0,7 g |
| Wasser: |
89,8 g |
| Cholesterin: |
0 mg |
Vitamine
| Niacin: |
5 mg |
| Vitamin A: |
0 µg |
| Vitamin B1: |
0,1 mg |
| Vitamin B2: |
0,06 mg |
| Vitamin B6: |
0,05 mg |
| Vitamin C: |
6 mg |
| Vitamin E: |
0,1 mg |
Mineralstoffe
| Calcium: |
6 mg |
| Eisen: |
1,3 mg |
| Kalium: |
310 mg |
| Magnesium: |
12 mg |
| Natrium: |
6 mg |
| Phosphor: |
74 mg |

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.
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