Morchel

Morchel
Morchel

Morcheln - der eher bürgerliche Pilz. Dieser eher unattraktive Pilz besteht aus vielen Schlauchartigen hohlen Kammern oder auch Lamellen genannt. Das Innere der Morchel ist immer hohl. Er ist im Wald auf dem Boden oder auch zwischen wild wachsenden Sträuchern zu finden. Jedoch vergleichen Experten die komplizierte und Zeit aufwendige Suche nach diesen Pilzen mit der noch aufwendigeren Suche nach Trüffeln. Die Morchel ist zwar auch ein sehr kostspieliger Pilz, wird jedoch im Volksmund eher als bürgerlich eingestuft.

 

Vorkommen und Herkunft der Morchel

Durch sein unattraktives Äußeres und der von vielen Genießern beschriebene "glitschige" Geschmack im Mund, schreckt viele Menschen von dem regelmäßigen Verzehr der Morchel ab. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass die Morchel viele Vitamine besitzt und daher sehr gesund ist. Die meisten Menschen kennen die Morchel durch den Besuch in asiatische Restaurants. Die Asiaten verwenden den Pilz sehr großzügig in vielen Speisen. Da die Morchel einigermaßen geschmacksneutral ist und trotzdem sehr gesund ist, eignet sich die Verwendung für fast alle Kombinationen der Zutaten. Die Morchel ist relativ schwer im Lebensmittelhandel zu erhalten, daher wird dieser hauptsächlich aus der Türkei importiert. Ansonsten erhält man Morcheln in frischer oder auch in getrockneter Form in vielen orientalischen Lebensmittel Geschäften.

Der richtige Umgang bei der Zubereitung der Morchel

Viele Menschen haben Berührungsängste vor dem Umgehen beziehungsweise dem Zubereiten von Morcheln. Der Pilz eignet sich jedoch gerade für schnelle und einfache Gerichte, da dieser Pilz relativ einfach zu bearbeiten ist. Da sich viele Steine und Erde gerade in den Hohlkörpern befinden kann, sollte die Morchel leicht ausgeklopft werden. Zusätzlich lässt sich mit Hilfe eines Pinsels der Staub und Dreck aus den vielen Lamellen problemlos entfernen.

Da die Morchel von Natur aus ein sehr trockener Pilz ist, reagiert dieser sofort mit Wasser. Er speichert dieses Wasser sofort ein und zerfällt sehr schnell. Daher werden die getrockneten Morchel meist vor dem eigentlichen Zubereiten über eine längere Zeit in Wasser eingelegt. So kann man die Morchel nach dem Einlegen wesentlich besser Schneiden und Zubereiten. Ob nun im Pfannengericht oder als Einlage in verschiedenen Suppen, die Morchel eignet sich wirklich zu fast allen Gerichten. Selbst die Zubereitung eines Risottos mit der Zugabe und Verfeinerung von Morcheln kann sehr geschmackvoll sein. Viele Köche verwenden die Morchel neuerdings für die Herstellung einer sehr geschmackvollen Morchelsoße. Diese verfeinert und ergänzt auf eine sehr spezielle Weise den Geschmack von vielen Fleischgerichten, beispielsweise Wild eignet sich dafür besonders gut. Ebenso haben viele Vegetarier die Morchel, gerade wegen ihres sehr hohen Eiweißgehaltes, als perfektes Ergänzungsgemüse für viele Gerichte entdeckt.

Zubereitung von Morcheln

Bei dem Kochen und Verwenden von Morcheln ist nicht viel zu beachten. Die Morchel darf auf keinen Fall roh verspeist werden. Außerdem muss beim Wiederaufwärmen beachtet werden, dass der Speisenrest schnellstens abkühlen und dann darf dieser bis zum Aufwärmen nur im kalten Kühlschrank aufbewahrt werden. Dies ist hauptsächlich im Sommer sehr wichtig. Wird dies nicht eingehalten, können sich durch das entwickeln von Giftstoffen bei den Betroffenen Magenprobleme oder auch Beschwerden beim Verdauen einstellen. Für Kinder kann sich der Verzehr gesundheitsschädlich bemerkbar machen. Beachtet man allerdings diesen Hinweis und legt man die Berührungsängste beim Zubereiten der Morchel ab, so kann die Morchel ein beliebtes und gesundes Lebensmittel für den Alltag darstellen.

 

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 0,5 g
Proteine: 2,5 g
Fett: 0,3 g
Wasser: 89 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 5 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,13 mg
Vitamin B2: 0,06 mg
Vitamin B6: 0,05 mg
Vitamin C: 5 mg
Vitamin E: 0,2 mg
Mineralstoffe
Calcium: 11 mg
Eisen: 1,2 mg
Kalium: 390 mg
Magnesium: 16 mg
Natrium: 2 mg
Phosphor: 162 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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