Austernpilz

Austernpilz
Austernpilz

Ein anderes Wort für den Austernpilz ist Kalbfleischpilz, unter anderem lässt sich der Pilz auch unter diesem Namen im Supermarkt erwerben. Der Austernpilz zählt zur Familie der Seitlingsartigen, zur Gattung der Seitlinge, zur Art der Austernseitlinge und ist nematophag. Nematophag bedeutet dass sich keine Fadenwürmer an ihm ansiedeln können, da der Austernpilz Toxocysten absondert, die die Fadenwürmer vergiften.

 

Der Austernpilz ist eigentlich mehr ein Winter Pilz, da die Fruchtkörperbildung erst bei unter 11°C statt findet. Der Pilz sporuliert selbst noch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Anders ist es mit den Austernpilz Kulturen aus Florida, diese sporulieren auch bei wärmeren Temperaturen und sind heller wie die mitteleuropäische Art. Fast auf der ganzen Welt sind Austernpilze zu finden. Meistens findet man sie an Laubhölzern, besonders die Rotbuche wird von dem Schwächeparasit sehr bevorzugt. Aber auch andere Laubhölzer werden oft besiedelt. Dort wachsen sie in dichten Büscheln direkt am Stamm oder auch an dickeren Ästen wo man sie leicht sammeln kann. Auch an anderen Substraten kann der Austernpilz gedeihen, zum Beispiel an Stroh, Papier, Fruchtfleisch von Kaffeebohnen und Weizenkörner unter anderem. An Nadelhölzern dagegen lässt sich der Pilz aber eher weniger finden in der Regel. Jährlich werden mehrere Millionen Austernpilze geerntet und verkauft.

Aussehen des Austernpilzes

Die Farbe des Austernpilz reicht von weiß bis braun, der Stiel ist recht klein und misst nur ein bis vier Zentimeter, dagegen ist der Hut schon größer mit seinen fünf bis fünfzehn Zentimetern und hat die Form eines Halbkreises oder einer Muschel. Das Fleisch ist in der Regel meistens weiß und sehr weich. Die Lamellen an der Unterseite sind auch weiß und laufen am Stiel gedrängt herab. Der Stiel ist filzig, zottelig und ebenfalls weiß.

Austernpilze aus anderen Kulturen können ein anderes Aussehen aufweisen wie die mitteleuropäische Art. Der Austernpilz wird oft mit dem Lungenseitling und dem gelbstieligen Muschelseitling verwechselt, die aber erst bei höheren Temperaturen gedeihen. Neben Champignons und Shiitake zählt der Austernpilz zu den wichtigsten Pilzen in Mitteleuropa.

Verwendung des Austernpilzes in der Küche

Seine Verwendung findet er zum Beispiel in der Küche, dort sollte er aber in jungem und frischem Zustand verarbeitet werden. Durch eine zu lange Lagerung wird der Austernpilz nämlich sehr zäh und eher ungenießbar. Der Geruch des Pilzes ist angenehm und schmeckt frisch sehr gut. Die Kappen sowie auch die Stiele des Austernpilzes können unbedenklich verspeist werden und können durch seinen einmaligen Geschmack in vielen Gerichten sogar den Champignon ersetzen. Meistens findet der Austernpilz Verwendung für Japanisches und Chinesisches Essen als Zutat.

Kultivierung des Austernpilzes

Zur Kultivierung der Austernpilze werden auch landwirtschaftliche Abfall- und Nebenprodukte genutzt. Die reichlich abgegeben Sporen bei der Kultivierung können aber in geschlossenen Räumen schwere gesundheitliche Schäden verursachen. Im Supermarkt ist der Austernpilz auch als Zuchtpilz erhältlich.

 

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 2,3 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 90,9 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 10 mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: 0,19 mg
Vitamin B2: 0,29 mg
Vitamin B6: 0,09 mg
Vitamin C: mg
Vitamin E: mg
Mineralstoffe
Calcium: 12 mg
Eisen: 1,23 mg
Kalium: 254 mg
Magnesium: 13 mg
Natrium: 6 mg
Phosphor: 67 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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