Weiße Bohnen

Weiße Bohnen
Weiße Bohnen

Weiße Bohnen gehören zu den Hülsenfrüchten und können im Handel getrocknet oder bereits vorgegart und konserviert in Büchsen gekauft werden. Schmackhafter sind auf alle Fälle die getrockneten weißen Bohnen, da diese noch ihr volles geschmackvolles Aroma besitzen. Damit getrocknete weiße Bohnen ihren typischen Geschmack entfalten können, ist es immer empfehlenswert, die vor ihrer Zubereitung in kaltem Wasser einige Stunden einzuweichen.

 

Weiße Bohnen - getrocknet oder konserviert

Durch das Einweichen wird das sich in den weißen Bohnen enthaltene Eiweiß an die Bohnen gebunden. Da dem Einweichwasser auch sehr viele Nährstoffe abgegeben werden, sollte dieses bei der Zubereitung der weißen Bohnen weiter verwendet und nicht einfach weg gegossen werden. Empfohlen wird ein langsames und schonendes Kochen der weißen Bohnen direkt in dem Einweichwasser.

Vorgegarte und konservierte weiße Bohnen können sofort nach dem Abtropfen verarbeitet werden, wobei die Abtropfflüssigkeit kaum Nährstoffe enthält und weg gegossen werden kann. Um den weißen Bohnen den vorhandenen "Dosengeschmack" zu nehmen, sollten diese vor der Zubereitung gut mit lauwarmem Wasser abgespült werden. Weiße Bohnen sind generell nur in gegartem Zustand genießbar, wobei es zahlreiche unterschiedliche Zubereitungsmöglichkeiten gibt.

Zubereitung von weißen Bohnen

Weiße Bohnen sind sehr schmackhaft und werden in vielen Küchen zu schmackhaften Gerichten verarbeitet. Am bekanntesten sind sicherlich deftige Suppen und Eintöpfe, die aus weißen Bohnen hergestellt werden. Aber auch in der internationalen Küche spielen weiße Bohnen eine wichtige Rolle und werden gern als sättigende Beilage serviert. Besonders in den südlichen Ländern werden weiße Bohnen gern als Antipasti oder Salat zu gebratenem oder gegrillten Fisch- und Fleischgerichten angeboten.

Bei den unterschiedlichen Zubereitungsarten spielen die verwendeten Gewürze für den Geschmack der Gerichte aus weißen Bohnen eine ausschlaggebende Rolle. In der mediterranen Küche werden weiße Bohnen sehr oft mit einem pikant würzigen Käse oder auch mit Minze geschmacklich verfeinert. In einigen Regionen werden weiße Bohnen auch mit Knoblauch und Sellerie zubereitet, was zu einem sehr intensiven Geschmack führt.

Als Salat hat sich die Zubereitung von weißen Bohnen in einer Marinade aus Olivenöl, schwarzen Oliven, Weißweinessig und Pfeffer aus der Mühle bewährt. So ein Salat ist nicht nur schmackhaft, sondern hat auch eine gute sättigende Wirkung. Wenn weiße Bohnen als Salat zubereitet werden, sollte der fertige Salat vor dem Servieren immer zwei bis drei Stunden durchziehen, damit die weißen Bohnen den Geschmack der Marinade richtig aufnehmen. Egal auf welche Art und Weise weiße Bohnen zubereitet werden, diese sollten immer erst zum Ende der Garzeit gesalzen werden, da die weißen Bohnen sonst auch bei einer langen Garzeit nicht richtig weich werden.

Verursachen weiße Bohnen Blähungen?

Es ist im Allgemeinen bekannt, dass Hülsenfrüchte Blähungen verursachen können. Da sich in weißen Bohnen unlöslichen Ballaststoffe befinden die die Tätigkeit des Darmes anregen und vorbeugend gegen Verstopfungen wirken, werden die Darmbewegungen angeregt. Wird auf diese Tatsachen empfindlich mit verstärkt auftretenden Blähungen reagiert, können diese vermindert werden, wenn bei der Zubereitung Kümmel den Gerichten zugegeben wird. Kümmel bewirkt, das der ein den weißen Bohnen enthaltene Dreifachzucker im Darm schneller abgebaut werden kann.

 

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 34,7 g
Proteine: 21,1 g
Fett: 1,6 g
Wasser: 10,3 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 2,1 mg
Vitamin A: 67 µg
Vitamin B1: 0,5 mg
Vitamin B2: 0,2 mg
Vitamin B6: 0,41 mg
Vitamin C: 2 mg
Vitamin E: 0,2 mg
Mineralstoffe
Calcium: 113 mg
Eisen: 6,1 mg
Kalium: 1337 mg
Magnesium: 140 mg
Natrium: 3,5 mg
Phosphor: 426 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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