Kidneybohnen

Kidneybohnen
Kidneybohnen

Bohnen auf der ganzen Welt. Die Kidneybohnen oder auch von vielen als rote Bohnen bezeichnet ist weites gehend mit der sehr verbreiteten grünen Bohne verwandt. Die Kidneybohnen haben einen langen und erschwerten Weg nach Europa im Laufe der Jahrhunderte zurück gelegt. Nachweislich kommt die Kidneybohne aus Peru und hat sich dann im Laufe der Zeit in ganz Mittelamerika verbreitet. Letztendlich ist die Kidneybohne durch die Kolonisierung nach Europa gelangt.

 

Kidneybohnen - man kann nicht mit aber auch nicht ohne sie

Da Bohnen viele wichtige Inhaltsstoffe und Mineralien besitzt war sie für lange und beschwerliche Schiffreisen gut geeignet, da diese im rohen Zustand lange und einfach lagern kann, ohne dass sie ihre Qualität in irgendeine Weise verliert oder einbüßt. Die Seefahrer haben schon früh erkannt, dass die gehaltvollen und vitaminreichen Kidneybohnen sehr wertvoll und gesund sind und sich diese somit perfekt für die Seefahrt eignet. Die Kidneybohne wie auch alle anderen Bohnen brauchen für ihr Wachstum nach der Aussaat ein sehr feuchtes Klima. Viele Niederschläge im Jahr begünstigen das Heranreifen und Wachsen der Kidneybohnen. Da in Europa meist ein gemäßigtes Klima herrscht, kann die Kidneybohne problemlos in Europa angebaut werden. Die Bohne, speziell die Kidneybohne, kann sich optimal an die klimatischen Gegebenheiten des jeweiligen Anbaugebietes problemlos anpassen. So ist es möglich die Kidneybohne sogar im asiatischen und afrikanischen Klima zu kultivieren. Demnach sind die wandlungsfähigen Kidneybohnen auf der ganzen Welt unabhängig vom Klima erfolgreich verbreitet. Die Kidneybohnen werden häufig als rote Bohnen bezeichnet, da die nierenförmigen Bohnen von einer rötlichen Schale umgeben sind.

Verwendung und Zubereitung der Kidneybohnen

Durch ihren süßlichen und angenehmen Geschmack eignen sich die Kidneybohnen als Zutat für viele Gerichte. Zusätzlich enthalten die Kidneybohnen viele Mineralstoffe und Vitamine. Viele Vegetarier oder auch Veganer haben unter anderem die Kidneybohne durch ihren hohen Eiweißanteil als beliebtes Lebensmittel entdeckt. Somit wird die vegane Küche beispielsweise durch die Kidneybohnen geschmacklich und optisch verfeinert und inspiriert. Bei der Zubereitung von Kidneybohnen sollte man beachten, dass diese im rohen Zustand nicht genießbar sind. Die Bohnen müssen erst einmal eine gewisse Zeit in Wasser eingeweicht werden. Sind diese dann weich und bekömmlich, kann man die Kidneybohnen wahlweise verschiedenen Gerichten zufügen oder als Grundzutat bestimmter Speisen, wie beispielsweise Chili con carne, verwenden. Die Kidneybohnen sind eine Hülsenfrucht und ist somit reich an Stärke und Kohlenhydraten und ersetzt somit problemlos eine sogenannte Sättigungsbeilage wie beispielsweise Nudeln, Reis oder Kartoffeln. Zusätzlich sind die Kidneybohnen sehr Eiweißreich und Vitaminreich. Viele Salatrezepte beispielsweise enthalten die Beigabe von Kidneybohnen. Dies verbessert und verfeinert meist den sonst so faden und langweiligen Geschmack eines Salates enorm.

Unangenehme Folgen beim Verzehr von Kidneybohnen

Wie bei allen Hülsenfrüchten hat der Verzehr von Kidneybohnen unangenehme Folgen für den Körper. Hauptsächlich in der Schale der Kidneybohne befinden sich bestimmte Zuckerstoffe, die für den menschlichen Stoffwechsel nicht aufzuspalten und somit auch nicht komplett zu verdauen sind. Dadurch bilden sich im Verdauungstrakt gasförmige Strukturen, hierbei handelt es sich hauptsächlich um schmerzhafte und unangenehme Blähungen. Dem letztendlichem Entstehen dieser Blähungen kann man durch die Zugabe von beispielsweise Kümmel oder Fenchelsamen bei den jeweiligen Gerichten mit Kidneybohnen erfolgreich entgegenwirken.

 

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 17,8 g
Proteine: 6,9 g
Fett: 0,6 g
Wasser: 67,5 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 0,4 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,2 mg
Vitamin B2: 0,06 mg
Vitamin B6: 0,11 mg
Vitamin C: 1 mg
Vitamin E: 0,2 mg
Mineralstoffe
Calcium: 71 mg
Eisen: 2 mg
Kalium: 280 mg
Magnesium: 30 mg
Natrium: 390 mg
Phosphor: 130 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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