Kichererbsensprossen - Sprossen der Kichererbsen

Kichererbsensprossen - Sprossen der Kichererbsen
Kichererbsensprossen - Sprossen der Kichererbsen

Kichererbsen kommen ursprünglich aus Asien, wo sie bereits seit Jahrhunderten angebaut und verzehrt wurden. Die Pflanze selbst benötigt wenig Wasser und ist somit geeignet, auch in sehr trockenen Gebieten angebaut zu werden. Kichererbsen und ihre Sprossen zählen botanisch gesehen in die Gruppe der Hülsenfrüchte und sind demzufolge reich an Eiweiss, Mineralstoffen und essentiellen Fettsäuren.

 

Ursprung der Kichererbse

Kichererbsen kommen ursprünglich aus Asien, wo sie bereits seit Jahrhunderten angebaut und verzehrt wurden. Die Pflanze selbst benötigt wenig Wasser und ist somit geeignet, auch in sehr trockenen Gebieten angebaut zu werden. Kichererbsen und ihre Sprossen zählen botanisch gesehen in die Gruppe der Hülsenfrüchte und sind demzufolge reich an Eiweiss, Mineralstoffen und essentiellen Fettsäuren. Der älteste Fund der Sprossen der Kichererbse (Cicer arietinum) stammt aus dem Jahr 5400 v. Chr., ursprünglich kommt die Kichererbse aus Südwestasien. Die beigefarbene und herzförmige, Hülsenfrucht ist auch unter dem spanischen Begriff „garbanzos" bekannt und gehört botanisch zu den Schmetterlingsblütlern. Sprossen der Kichererbse sind kurze, knackige Keime aus den goldgelben Kichererbsen.

Welche Sorten sind im Handel erhältlich? Im Handel sind derzeit zwei Sorten erhältlich. Es gibt die dunklen und die etwas größeren hellen Kichererbsen, die zur Anzucht der Sprossen geeignet sind.

Herstellung der Kichererbsensprossen

Vor der Keimung müssen die getrockneten Kichererbsen mehrere Stunden (mindestens 12 Stunden) eingeweicht werden. Anschließend erfolgt das gründliche Abspülen der aufgeweichten Hülsenfrüchte. Die Keimung findet in einem entsprechenden Keimbehältnis bei 20 Grad Celsius binnen zwei bis vier Tagen statt. Dabei ist darauf zu achten, dass das Keimgerät an einem hellen Platz positioniert wird und nicht dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist. Das Keimgut sollte weiterhin mehrmals täglich befeuchtet und belüftet werden. Nach der Keimung können die Sprossen der Kichererbsen direkt frisch verzehrt oder weiter verwendet werden. Sollte die Keimdauer von zwei bis vier Tagen überschritten werden, besteht die Gefahr, dass die Sprossen ungenießbar werden.

Lagerung der Kichererbsensprossen

Die Sprossen der Kichererbsen wachsen während der Lagerung weiter. Sie sollten ausschließlich im Kühlschrank aufbewahrt werden. Dabei ist die Lagerungsdauer von wenigen Tagen einzuhalten, da sie Sprossen der Kichererbse sonst bitter und ungenießbar werden. Gegebenenfalls ist auch ein Einfrieren der Sprossen möglich.

Kichererbsensprossen Inhaltsstoffe

Die Sprossen der Kichererbsen sind wie alle Hülsenfrüchte sehr Nährstoffreich. Sie enthalten sehr viel Protein und Mineralien. Das heißt, die Kichererbse und ihre Sprossen sind unter anderem reich an Eisen, Zink, Calcium und Phosphor und enthalten gleichzeitig viele Vitamine wie beispielsweise Vitamin A, B1, B2 und Vitamin C. Wichtig ist außerdem, dass die Vitamingehalte in den Sprossen größer als in der normalen Kichererbse sind. Eine weitere Besonderheit ist der große Anteil an lebensnotwendigen, essentiellen Aminosäuren wie Lysin oder Threonin. Diese gesunden Fette wirken weiterhin positiv auf das menschliche Herz-Kreislaufsystem und können Erkrankungen vorbeugen. Aufgrund der großen Nährstoffdichte, sind Kichererbsen und ihre Sprossen daher sehr kalorienreich.

Kichererbsen Sprossen enthalten mit 15 bis 20 Prozent etwas weniger Eiweiß - im Vergleich zu der grünen Erbse- dafür sind sie aber mit ca. 5 Prozent ein bisschen fetter. Die Keimlinge weisen einen hohen Gehalt an Folsäure auf. Ebenfalls sind Mineralstoffe Eisen und Phosphor in einem sehr hohen Maße vorhanden. Auch weisen sie -wie alle Hülsenfrüchte- die Vitamine C, D, E und auch viel Vitamin A auf. Zudem vereinen sie viele positive Eigenschaften: Sie enthalten reichlich Ballaststoffe und auch krebshemmende Wirkstoffe. Ihre Faserstoffe sind gut für die Darmflora. Auch sind die Sprossen der Kichererbse wirksam gegen Geistesermüdung und besonders gut geeignet, um Fettleibigkeit, Koronarkrankheiten, Bluthochdruck und Kreislaufstörungen vorzubeugen. Sie regulieren den Cholesterinwert und bei Diabetes auch den Insulinspiegel.

Geschmack der Kichererbsensprossen

Der Geschmack der Kichererbsensprossen ist herzhaft, nussig und frisch. Bei langer Keimdauer schmecken sie hingegen leicht bitter. Die Sprossen der Kichererbse kann man sehr vielfältig verwenden, beispielsweise in Gemüsesalaten, Suppen, Reis- und Getreidegerichte und in asiatischen Pfannengerichten. Die Sprossen der Kichererbse eignen sie sich hervorragend, den kleinen Hunger zwischendurch zu stillen und sind zudem eine leckere Nascherei. Die Keime oder auch Sprossen der Kichererbse haben einen sehr vollmundigen und leicht süßen Geschmack. Roh weisen sie ein sehr intensives, nussiges Aroma auf. Dabei sind die Sprossen der dunkleren Kichererbsen etwas intensiver als die der helleren Sorten. Ein direkter Verzehr der Sprossen im frisch gekeimten Zustand ist allerdings nur eingeschränkt möglich, da diese eine ziemlich harte Konsistenz aufweisen.

Kichererbsen Verwendung

Die Sprossen eigenen sich als Einlage in Suppen oder Eintöpfen. Sie können als Gemüsebeilage oder blanchiert in Salaten serviert werden. Das Kochen, Rösten oder Fritieren der Sprossen ist möglich. Hauptsächlich werden Kichererbsen und ihre Sprossen in der orientalischen Küche verwendet. Sie ergänzen aber auch Reis-, Getreide- und asiatische Gerichte.

Die Sprossen der Kichererbse werden am besten roh oder nur ganz kurz erhitzt gegessen. So bleiben die Vitamine weitgehend erhalten und die Konsistenz der Sprossen der Kichererbse bleibt schön knackig. Vor dem Rohverzehr in Salaten sollten die Sprossen der Kichererbse für 5 Minuten gekocht, geröstet oder frittiert werden, da diese Hülsenfrüchte schwer verdauliche Stoffe enthalten (hoher Phasingehalt). Sprossen der Kichererbse zerfallen nicht beim Kochvorgang, wie grüne Erbsen, ihre feste Konsistenz bleibt bestehen. Die Sprossen der Kichererbsen -die sehr viel Vitamin A enthalten- sollten stets mit etwas Fett, Butter oder gutem Pflanzenöl zubereitet werden. So kann das wertvolle fettlösliche Vitamin A in den Sprossen der Kichererbsen seine Wirkung gut entfalten.

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 25,5 g
Proteine: 8,8 g
Fett: 0,7 g
Wasser: 89,7 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 0,9 mg
Vitamin A: µg
Vitamin B1: 0,23 mg
Vitamin B2: 0,15 mg
Vitamin B6: 0,1 mg
Vitamin C: 10 mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
Calcium: 36 mg
Eisen: 2,3 mg
Kalium: 380 mg
Magnesium: 56 mg
Natrium: 13 mg
Phosphor: 165 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

Weitere Bilder von Kichererbsensprossen - Sprossen der Kichererbsen