Kichererbsen

Kichererbsen
Kichererbsen

Die Kichererbsen gehören als Gattung zur Ordnung der Schmetterlingsblütler und stellen eine Nutzpflanze dar. Zwar gehören sie auch zu den Hülsenfrüchten, doch sind sie mit der uns sonst bekannten Erbse nicht verwandt. Der wissenschaftliche Name der Kichererbse ist cicer arietinum. Sie ist eine sehr alte Pflanze, denn bereits vor 8000 Jahren war sie in Kleinasien bekannt.

 

Kichererbse Beschreibung

Von dort gelangte sie über den Mittelmeerraum nach Indien. Heute erfolgt der Anbau in vielen subtropischen Ländern der Erde, sowohl in der alten wie in der neuen Welt, vor allem Mittelamerika. Sie stellt wenige Ansprüche an den Boden und kommt auch mit sehr wenig Wasser aus. Die einjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 1m. Der Stängel ist auffällig vierkantig, gering verzweigt und steht aufrecht oder liegt. Ihre Laubblätter sind wechselständig, unpaarig gefiedert und 5 bis 10cm groß. Auffällig unterscheiden sich von ihnen die Nebenblätter, die in fünf Zacken gespalten sind. Die Blüten stehen einzeln in den Blattachseln und blühen in drei farbvarianten: Purpurrot, blass violett und weiß. Die Blütengröße der Kichererbsen liegt bei ca. 10mm. Die Hülsenfrüchten werden insgesamt nur 3cm lang (was relativ kurz ist), und enthalten zwei unregelmäßig geformte beige bis schwarze essbare Samen. Roh enthalten Kichererbsen unverdauliche Giftstoffe. Deshalb werden sie in Wasser eingeweicht; dieses muss man wegen der Gifte wegschütten. Zum Kochen benötigt man dann frisches Wasser.

Kichererbsen Inhaltsstoffe

Kichererbsen sind eines der wertstoffhaltigsten Nahrungsmittel. Neben Eiweiß und Kohlenhydraten enthalten die Kichererbsen Ballaststoffe, Lysin, Vitamine B1 und B6 sowie Folsäure. Hinzu kommen die Mineralstoffe Magnesium, Eisen und Zink. Wie alle Hülsenfrüchte enthält auch die Kichererbse Stärke, d.i. ein Dreifachzucker, der meistens Blähungen verursacht.

In vielen Regionen der Erde (Mexiko, Indien) sind Kichererbsen ein Grundnahrungsmittel. Sie werden in verschieden zubereiteter Form gegessen. In Afrika werden sie auch geröstet als Nussersatz genossen. Am bekanntesten ist bei uns sicher der Kichererbsenbrei, der zu Falafel zubereitet wird. In Syrien und im Libanon mischt man noch gemahlenen Sesam hinzu und hat dann das bekannte Humos. Aber auch in Italien, Spanien und Frankreich erfreuen sich spezielle Gerichte des Bestandteils an Kichererbsen.

Gesundheitliche Wirkung der Kichererbsen

Kichererbsen sind gut für unsere Gesundheit. Sie stärken die Knochen und Nerven und regen die Blutbildung an. Wegen ihres bereits erwähnten Eiweißgehaltes sind sie auch für eine rein veganische Küche als Fleischersatz geeignet. Aber Kichererbsengerichte sind nicht schnell zuzubereiten. Wie alle Hülsenfrüchte benötigen sie eine Einweichzeit von ca. 12 Stunden. Wer einen Dampfkochtopf hat, sollte ihn in jedem Fall für die Zubereitung der Kichererbsen nutzen. Denn damit werden die eingeweichten Früchte innerhalb von 15- 20 Minuten gar. Will man sie normal kochen, darf dies nur bei kleiner Flamme geschehen. So benötigt man aber durchaus eine bis zwei Stunden. Wichtig ist ebenso, dass man die Kichererbsen gleich beim Garen würzt.

Dazu benötigt man Gemüsebrühe, ein Lorbeerblatt, eine Zwiebel, Knoblauch, Rosmarin, wer's mag kann auch ein Stück Ingwer hinzutun. Nach dem Kochvorgang werden die Gewürze entfernt. Zur weiteren Verarbeitung als Gemüse eignen sich kleine scharfe Chilischoten, rot, in Streifen geschnittene Paprika und Tomaten. Auch andere Gemüsesorten sind denkbar. Kichererbsen haben keinen nennenswerten Eigengeschmack, deshalb ist die Zusammensetzung wichtig.

 

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 44,3 g
Proteine: 19 g
Fett: 5,9 g
Wasser: 9,3 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 1,6 mg
Vitamin A: 30 µg
Vitamin B1: 0,5 mg
Vitamin B2: 0,13 mg
Vitamin B6: 0,55 mg
Vitamin C: 5 mg
Vitamin E: 2,9 mg
Mineralstoffe
Calcium: 124 mg
Eisen: 6,1 mg
Kalium: 756 mg
Magnesium: 129 mg
Natrium: 25 mg
Phosphor: 332 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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