Bohnensprossen

Bohnensprossen
Bohnensprossen

Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an Bohnensprossen, dabei handelt es sich um einfache Bohnen, die zum Keimen gebracht wurden. Hierbei ist der Keim noch sehr weich, voller Wasser und schmeckt leicht würzig (je nach Bohnensorte). Um den Geschmack der Bohnensprossen zu verändern, beziehungsweise den Sprossen einen Geschmack zu geben, werden diese meist in Wasser mit Gewürzen und Essig eingelegt.

 

Viele verschiede Arten von Bohnensprossen

Dies sorgt aber nicht nur für einen Geschmack, sondern auch dafür, dass sich die Bohnensprossen länger halten. Wenn man sich eingelegte Sprossen in einem Glas oder aber in der Dose kauft, haben diese meist eine Haltbarkeit von zwei Jahren.

Wo finden die Bohnensprossen eine Anwendung und was macht sie aus

Besonders oft werden die Bohnensprossen in der asiatischen Küche verwendet, wo sie sowohl in warmen wie auch in kalten Gerichten (davor aber vorher abgekocht) eingesetzt werden. Dabei handelt es sich hierbei meist um Sojabohnensprossen, die leicht sauer schmecken und auch noch nach dem Kochen, knackig sind. Weiterhin ist hier zu erwähnen, dass diese viel Wasser beim Kochen abgeben und somit das Gericht, zu einem gewissen Teil würzen.
Eine andere Bohnensprosse die oft verwendet wird, ist die Lunjabohne, die auch als braune Sojabohne bezeichnet wird. Diese können aber im Gegensatz zu den Sojabohnen auch Roh gegessen werden, was sie besonders sinnvoll für Salate oder als Dekoration macht. Aber auch wenn man sie brät, dünstet oder kurz blanchiert, geben diese Bohnensprossen einen süßlichen Geschmack ab.

Bohnensprossen Vielfalt

Zuletzt sollten noch die Mungebohnen erwähnt werden. Hierbei handelt es sich um die größten und teuersten Bohnensprossen die es gibt, wobei sie auch als grüne Sojabohnen bezeichnet werden. Ihren Ursprung hat die Mungebohne in China, wo sie extra nur für die Sprossenherstellung gezüchtet wurden. Heute gibt es diese Bohnensprosse auf der ganzen Welt, und wird in vielen verschiedenen Gerichten genutzt. Die besondere Eigenschaft dieser Bohne ist, dass sie sehr bekömmlich ist, wobei der Geschmack an junge zarte Gartenerbsen erinnert. Weiterhin ist hier ein Vorteil, dass das Keimen der Bohne sehr einfach geht, da diese genau dafür gezüchtet wurde.

Wie kann man die drei verschiedenen Bohnensprossenarten keimen lassen?

Wenn man die Bohnen zu Hause bei sich selber keimen lassen möchte, dann kann man dies im Grunde immer auf dieselbe Art machen, und zwar indem man die Bohnen in Wasser einweicht und sie dann keimen lässt. Hierbei gibt es bei jeder der drei Bohnen unterschiedliche Zeitangaben, die man beachten sollte. So sollte man hier die Lunjabohne mindestens 10 Stunde aber nicht länger als 12 Stunden einweichen. Die Keimzeit beträgt bei dieser rund 5 Tage, in denen man sie bei 18 Grad keimen lassen sollte. Dabei ist es wichtig, die Bohnen immer feucht zu halten, dafür sollte man sie, 1 bis 2 Mal täglich mit Wasser besprühen. Essen kann man die Bohnensprossen, wenn diese circa 3 Zentimeter lang sind.

Die Mungobohnen sollte man 12 Stunde lange ins Wasser legen, wobei hier die Keimzeit aber nur 4 bis 5 Tage beträgt. Die Bohnen, sollte man aber öfter am Tag nass machen, als es bei der Lunjabohne der Fall ist (circa 2 bis 3 Mal). Ernten kann man die Bohnen schon, wenn der Spross etwa 2 Zentimeter lang ist, man kann aber auch warten, bis dieser eine Länge von 5 Zentimeter erreicht hat. Hierbei ist zu beachten, dass sich an dem Geschmack nichts ändern, nur die Inhaltstoffe werden weniger. Die Sojabohnen verhalten sich genau wie die Lunjabohne, können aber schon nach 3 Tagen geerntet werden.

 

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 2,3 g
Proteine: 4,5 g
Fett: 0,7 g
Wasser: 86,6 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 2 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,37 mg
Vitamin B2: 0,22 mg
Vitamin B6: 0,1 mg
Vitamin C: 20 mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
Calcium: 30 mg
Eisen: 1 mg
Kalium: 307 mg
Magnesium: 50 mg
Natrium: 153 mg
Phosphor: 60 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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