Mais in Dosen

Mais in Dosen
Mais in Dosen

Mais aus der Dose wird aufgrund seiner guten Haltbarkeit und Lagerung sowie schnellen Handhabung beim Kochen von vielen Verbrauchern sehr geschätzt. Es gibt aber auch immer noch Vorbehalte dem Gemüse in der Dose gegenüber.

 

Mais in Dosen - Inhaltsstoffe

Mais aus der Dose ist für den Körper wertlos und schmeckt nach nichts, Dosengemüse enthält keine Vitamine. Mit solchen und ähnlichen Gedanken schiebt so mancher Verbraucher seinen Einkaufswagen zügig am Regal mit den Obst- und Gemüsedosen vorbei. Zu Unrecht. Denn Mais in Dosen ist gesünder, als so mancher annehmen mag. Nach der Ernte sorgt eine rasche Weiterverarbeitung dafür, dass das Gemüse möglichst frisch bleibt. Außerdem sollen kurze Verarbeitungswege einen Vitaminverlust verhindern. Dazu wird der Mais kurz blanchiert. Im Anschluss kommt er in die Dose, zusammen mit Wasser, Salz und/ oder Zucker. Die Dose wird luftdicht verschlossen und pasteurisiert. Innerhalb der Dose sind die empfindlichen Vitamine der gelben Maiskörner somit vor Sauerstoff und Licht geschützt. Man möchte es kaum glauben, aber: Der Vitamingehalt liegt beim Öffnen der Maisdose tatsächlich fast genauso hoch wie bei einem frisch zubereiteten Maiskolben. Damit dies auch so bleibt, ist es ratsam, den Konserveninhalt nur kurz zu erhitzen und keinesfalls länger zu kochen.

Zuckermais in Dosen - Geschmack

Doch auch, was den Geschmack vom Mais in der Dose anbetrifft, sind die gängigen Vorurteile nicht viel besser. Ausgelaugt und weich gekocht, so der schlechte Ruf über Mais in der Dose. Sicherlich, im Vergleich zum Mais in der Dose schmeckt ein Maiskolben direkt vom Feld knackig und frisch. Schließlich ist der Mais in der Dose bereits vorgekocht. Aber auch der Mais in der Dose hat seinen eigenen, süßen Geschmack. Die Frage, warum Mais in Dosen zuweilen leckerer schmeckt als direkt vom Feld geerntet, ist leicht zu beantworten: Der Dose wurde bei der Herstellung Zucker beigemischt. Auf diese Zugabe von Fabrikzucker beschränkt sich denn auch der größte Kritikpunkt gegenüber dem Mais in der Dose.

Kein Genmais in der Dose!

Bei unabhängigen Tests der Stiftung Warentest und der Zeitung Öko-Test wurde Mais in der Dose nicht nur mit dem Prädikat "sehr gut" bewertet. Die Tester bestätigten zudem, dass bei allen Maissorten, die zum Beispiel der Gemüsehersteller Bonduelle auf den Markt bringt, keine genmanipulierten Produkte verwendet wurden.

Fazit

Mais aus der Dose wird von den Kunden aufgrund seiner unkomplizierten Zubereitung beim Kochen und einer langen Lagerfähigkeit geschätzt. Und bei genauerem Hinschauen zeigt sich auch, dass Mais aus der Dose einen Großteil seiner Vitamine auch beim richtigen Konservieren behält und somit seinen Beitrag zu einer gesunden Ernährung durchaus leisten kann. Es sollte darauf geachtet werden, dass Mais in Dosen nicht in Massen verzehrt wird. Schließlich verfügt das Gemüse über einen relativ hohen Kaloriengehalt und das kann leicht zu einem Figurproblem werden. Aber auch gegen einen kurzen Halt am reifen Maisfeld im Spätsommer ist nichts einzuwenden.

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 21 g
Proteine: 3,2 g
Fett: 1,5 g
Wasser: 72,9 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 0,8 mg
Vitamin A: 5 µg
Vitamin B1: 0,09 mg
Vitamin B2: 0,06 mg
Vitamin B6: 0,13 mg
Vitamin C: 4 mg
Vitamin E: 0,1 mg
Mineralstoffe
Calcium: 6 mg
Eisen: 0,3 mg
Kalium: 230 mg
Magnesium: 30 mg
Natrium: 209 mg
Phosphor: 68 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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