Weiße Rübe

Weiße Rübe
Weiße Rübe

Was ist die Weiße Rübe und woher kommt sie? Die Weiße Rübe gehört zu der Familie der Kreuzblütler und gehört zu der Gattung des Kohls. Viele kennen sie auch unter den Namen Räbe oder Herbstrübe. Manchmal nennt man sie auch "Stoppelrübe", weil sie im Sommer in Stoppeln gesät werden. Außerdem gehört sie zur Unterart der Speiserübe.

 

Im Mittelalter war die Rübe das Hauptnahrungsmittel (wie heute sozusagen die Kartoffel). Heutzutage ist sie eher selten und wird auch selten angebaut. Außerdem ist sie vergleichsweiße eher von geringer Bedeutung. Sie ist also ganz und gar eine Kulturpflanze. Erntezeit: Das Wachstum der Rübe ist sehr schnell. Sie ist eine Speise-, und Gemüserübe. Im Hochsommer wird die Weiße Rübe gesät und im Herbst wird sie geerntet.

Aussehen der weißen Rüben

Die Weiße Rübe gibt es in 2 verschiedenen Formen. Zum einen die runde Form und zum anderen die kegelförmige Form. Wenn die Sonne auf die Rübe scheint wird sie violett (also kann es vorkommen das nur eine Seite violett ist) die Farbe erinnert ein wenig an rote Zwiebeln. Manchmal sind sie allerdings auch komplett weiß, das hängt mit der Anbauart zusammen und variiert sehr häufig. Die runden Rüben bestehen so ziemlich komplett aus dem Hypokotyl der Pflanze (unterster Abschnitt der Sprossachse).

Weiße Rüben Fragen

  1. Wo gibt es die Weißen Rüben? In der Saison finden Sie die Rüben am besten auf Wochenmärkten. Man sollte dabei darauf achten, dass man die jüngeren Rüben kauft. Weiße Rüben halten sich ca. eine Woche im Gemüsefach des Kühlschranks. Bevor man diese verstaut entfernt man das Grüne.
  2. Wie kann man weiße Rüben verwenden? Weiße Rüben kann man entweder zum Verzehr verwenden oder aber als Dekorationsmöglichkeit (so genannte Räbenlichter). Dies sind ausgehölte Rüben die dann verziert werden. Dann wird eine Kerze hineingestellt (also sozusagen eine Laterne).

Zubereitung der Weißen Rübe

Zunächst müssen die Weißen Rüben gründlich geputzt und gewaschen werden. Man kann sie nach Belieben auch schälen. Die Herblätter der Rübe kann man hacken. Das Grün (Blätter und Stiele) kann man ganz normal kochen, zum Beispiel wie Spinat. Roh kann man die Rüben ebenfalls verzehren. Weiße Rüben schmecken besonders in Suppen und Eintöpfen, weil sie einen besonders kräftigen Geschmack haben. Oder man bereitet sie als geschmackliche Beilage zu Fisch, Fleisch etc. zu.

Es gibt auch Sorten bei denen gar keine Rüben mehr gebildet werden. Wissenswert ist außerdem dass Herbstrüben, wenn sie dicht aneinander wachsen, keine größeren Wurzeln bilden, aber dafür dickere Blattstiele als normal. Die werden dann geerntet und als "Rübstiel" oder Mus angeboten. Beliebt sind die Rüben heutzutage besonders in Westfalen und im Rheinland, dort verwendet man die Blattstiele am liebsten für Eintöpfe oder sie werden gedünstet. Die Weiße Rübe ist also heutzutage nichtmehr stark vertretetn, doch sie ist eine sehr schöne herbe Beilage in Eintöpfen oder Suppen.

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 4,7 g
Proteine: 1 g
Fett: 0,2 g
Wasser: 90,5 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 0,6 mg
Vitamin A: 12 µg
Vitamin B1: 0,04 mg
Vitamin B2: 0,05 mg
Vitamin B6: 0,08 mg
Vitamin C: 20 mg
Vitamin E: 0,8 mg
Mineralstoffe
Calcium: 50 mg
Eisen: 0,4 mg
Kalium: 240 mg
Magnesium: 7 mg
Natrium: 58 mg
Phosphor: 28 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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