Topinambur
Topinambur
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Topinambur ist eine ganz alte Knollenfrucht, die aus Nordamerika stammt. Sie ist mit den Sonnenblumen verwandt und wird auch Sonnenwurzel genannt. Sie ist zwar von ihrer Herkunft her sehr alt, hat aber in den letzten Jahren einen neuen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad erreicht.
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Sie wird oft für vegetarische Gerichte verwendet und von denjenigen, die vorwiegend mit Produkten aus ökologischem Anbau kochen. Man findet sie vorwiegend in Bio-Läden. Topinambur ist vom gesundheitlichen Nährwert her hoch anzusiedeln.
Pflanze Topinambur
Die Knollen werden in den Boden gesetzt. Die Pflanzen, die daraus entstehen, haben ein kräftiges Durchsetzungsvermögen gegenüber anderen Pflanzen. Sie werden bis zu drei Metern hoch. Sie sind einfach in der Kultur. Zunächst benötigen die Pflanzen nur wenig Wasser. Erst im Sommer brauchen sie mehr und sind regelmäßig gut zu gießen. Im Herbst bringen sie leuchtend gelbe Köpfe zum Vorschein. Sie sehen aus wie zierlichere Sonnenblumen und geben im Garten ein schönes buntes Bild. Es gibt unterschiedliche Sorten. Genannt seien nur Topinambur Gföler Rote, Topinambur Violo, Topinambur Sonnenstrauß und Topinambur Topstar.
Die Knollen sind je nach Sorte sehr unterschiedlich. Sie können rot, rot-violett, beige-weiß oder weiß sein. Die Formen gehen von länglich über kegelig bis kugelig. Die Knollen können verzweigt oder unverzweigt, glatt oder knotig sein, klein oder groß. Es gibt auch welche, die teilweise zu großen Gebilden zusammenwachsen und dadurch leicht zu ernten sind. Die zahlreichen Wurzelknollen befinden sich bei den unterschiedlichen Sorten in unterschiedlicher Entfernung vom Stängel. Das ist die sogenannte Streuung. Die Wurzelknollen sind winterhart und vertragen auf jeden Fall Temperaturen bis zu -16 °.
Die Wurzelknollen werden entweder im Oktober oder November ausgegraben und im Keller oder in einem sonstigen dunklen kühlen Raum in feuchtem Sand eingelagert. Oder sie werden, da sie ja winterhart sind, bis zum Verzehr im Boden belassen. Sie können demnach immer frisch vom Beet geerntet werden. Achtzugeben ist auf Wühlmäuse, die die Knollen sehr gerne fressen.
Was macht Topinambur wo wertvoll?
Die Knollen enthalten Fruchtzucker und Inulin an Stelle von Stärke und sind sowohl ein hervorragendes Delikatess- als auch Diätgemüse. Die besondere Bedeutung von Topinambur liegt in dem hohen Gehalt von Inulin. Es sind bis zu 16%. Inulin wird unter der Einwirkung von Enzymen und Säuren in eine Zuckerform umgewandelt, die speziell für Diabetiker von großer Bedeutung und ohne Bedenken verträglich ist. Topinambur wird aus diesem Grund auch "Diabetikerkartoffel" genannt. Man kann nur hoffen und wünschen, dass dies noch sehr viel mehr Menschen bekannt wird und gerade auch Diabetiker Topinambur regelmäßig zu ihrem eigenen Nutzen in ihren Speiseplan bewusst einbeziehen.
Verwendung von Topinambur
Zunächst kann Topinambur als Rohkost verwendet und als Salat geraspelt werden. Darüberhinaus können die Knollen sowohl gedünstet, als auch gebraten oder gebacken werden. Kochen sollte man die Knollen nicht, da sie fade im Geschmack werden und ihre Nährstoffe verlieren. Die Knollen sind vielseitig zu verwenden und bereichern die Küche sehr und bringen Abwechslung.
Nährwert
| kcal: |
KJ |
| KJ: |
KJ |
| Kohlenhydrate: |
4 g |
| Proteine: |
2,4 g |
| Fett: |
0,4 g |
| Wasser: |
78,9 g |
| Cholesterin: |
0 mg |
Vitamine
| Niacin: |
1,3 mg |
| Vitamin A: |
2 µg |
| Vitamin B1: |
0,2 mg |
| Vitamin B2: |
0,06 mg |
| Vitamin B6: |
0,09 mg |
| Vitamin C: |
4 mg |
| Vitamin E: |
0,2 mg |
Mineralstoffe
| Calcium: |
10 mg |
| Eisen: |
3,7 mg |
| Kalium: |
480 mg |
| Magnesium: |
20 mg |
| Natrium: |
3 mg |
| Phosphor: |
80 mg |

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.
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