Tomatensaft
Tomatensaft
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Tomatensaft ist einer der beliebtesten Gemüsesäfte die im Handel angeboten werden. Bei der Herstellung des Saftes werden die Tomaten erhitzt wodurch der Pflanzenfarbstoff Lycopin in wesentlich höherer Konzentration enthalten ist, als ihn frische Tomaten haben. Dem Tomatensaft wird durch den hohen Gehalt des Pflanzenfarbstoffes eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt.
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Durch Studien verschiedener Institute für Ernährungswissenschaften konnte belegt werden, dass sich der tägliche Genuss von Tomatensaft positiv auf das Cholesterin auswirkt. Ob die stimulierende Wirkung auf das Immunsystem besteht, die dem Tomatensaft nachgesagt wird, ist nicht wissenschaftlich belegt. An die heilende Wirkung von Tomatensaft haben bereits die alten Völker wie die Inkas oder Azteken geglaubt und sich den Saft in der Herstellung von Arzneimitteln zu Nutze gemacht.
Tomatensaft selbst herstellen
Die meisten Tomaten die für den Tomatensaft verwendet werden stammen aus Italien oder Spanien. Nachdem die roten Früchte gründlich gewaschen wurden, kommen sie in einen großen Topf und werden mit heißem Wasser übergossen damit die Schale platzt. So können sie leichter abgeschält werden. Nachdem die Schale entfernt wurde, muss der Strunk noch aus den Tomaten geschnitten werden. Die so vorbearbeiteten Tomaten werden im nächsten Schritt zu Püree verwertet und haltbar gemacht, dass nach einiger Zeit dann mit Wasser aufgefüllt wird um so wieder Tomatensaft zu werden. Für die Hersteller ist diese Methode ernteunabhängig und sie können das ganze Jahr über immer wieder frischen Tomatensaft produzieren. Einige Hersteller geben ihrem Tomatensaft Gewürze, Salz und Zitronensaft bei. Eiskalter Tomatensaft mit Tabasco gewürzt ist ein erfrischendes Getränk im Sommer.
Der Direktsaft wird nicht aus dem Konzentrat gewonnen und auch das Auffüllen mit Wasser entfällt. Tomatensaft der direkt gewonnen wird ist eine Direktabfüllung und nicht so lange haltbar wie der Tomatensaft der aus Konzentrat gewonnen wurde. Er ist meist in der Kühltheke zu finden und muss innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden. Wer seinen Tomatensaft selbst herstellen möchte wird die Methode des Direktsaftes wählen. Vom Arbeitsaufwand gerechnet ist es allerdings zu überlegen ob es sich lohnt den Tomatensaft selbst zu machen.
Tomatensaft ist sehr vielseitig
Tomatensaft kann sehr vielseitig eingesetzt werden. Er kann die Gundlage für verschiedene Tomatensaucen oder Dips, ebenso für Suppen bilden. Auch zum Verfeinern von verschiedenen Speisen kann er gut eingesetzt werden. In einigen Cocktails wird er ebenso gerne verwendet. Die Bloody Mary dürfte der bekannteste Cocktail sein der aus Tomatensaft hergestellt wurde. Aufgrung seines sättigenden Effektes ist Tomatensaft gut in jeder Diät einzusetzen. Ein großes Glas Tomatensaft als Zwischenmahlzeit oder vor dem Essen getrunken, zügelt den Appetit und sorgt beim Essen für ein schnelleres Sättigungsgefühl.
Das Phänomen Flugzeug und Tomatensaft
Auf Flugreisen wird überdurchschnittlich viel Tomatensaft von den Passagieren getrunken. Die Lufthansa hat im Jahr 2008 mit 1,7 Millionen Litern Tomatensaft mehr ausgeschenkt als Bier. Es wird vermutet, dass der herrschende Niederdruck in Flugkabinen für eine Veränderung der Geschmacksnerven zuständig ist. Auch der Aspekt dass Tomatensaft das Hungergefühl herabsetzt ist ein weiterer Grund.
Nährwert
| kcal: |
KJ |
| KJ: |
KJ |
| Kohlenhydrate: |
2,9 g |
| Proteine: |
0,8 g |
| Fett: |
0,1 g |
| Wasser: |
94,2 g |
| Cholesterin: |
0 mg |
Vitamine
| Niacin: |
0,7 mg |
| Vitamin A: |
90 µg |
| Vitamin B1: |
0,05 mg |
| Vitamin B2: |
0,04 mg |
| Vitamin B6: |
0,11 mg |
| Vitamin C: |
17 mg |
| Vitamin E: |
0,8 mg |
Mineralstoffe
| Calcium: |
15 mg |
| Eisen: |
0,6 mg |
| Kalium: |
230 mg |
| Magnesium: |
9,5 mg |
| Natrium: |
5 mg |
| Phosphor: |
15 mg |

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.
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