Tomaten Ketchup

Tomaten Ketchup
Tomaten Ketchup

Tomaten Ketchup, oder manchmal auch Ketschup geschrieben, ist aus unseren Küchen kaum mehr wegzudenken. Die kalte Tomatensauce gibt es in den unterschiedlichsten Variationen, aber das klassische Tomaten Ketchup ist wohl immer noch die beliebteste Version. Sei es nun als schmackhafter Klecks auf dem Hamburger, als Pommes Rot Weiß oder sogar als Verfeinerung einer Salatsauce.

 

Kinder lieben Ketchups zu Nudeln und natürlich passen sie hervorragend zur Currywurst. Die rote Würzsauce begegnet uns nahezu überall. Tomaten Ketchup ist mit 70% Marktanteil die verbreitetste Ketchupsauce in Deutschland.

Geschichte des Ketchups

Wo genau die Bezeichnung Ketchup herkommt, ist immer noch unklar. Am Wahrscheinlichsten ist die Theorie, dass die Sauce und damit auch der Begriff, aus dem asiatischen Raum kommt. Im Indonesischen gibt es das Wort kecap, was schlicht und einfach Sauce bedeutet. Hierbei handelt es sich um eine Tunke aus schwarzen Sojabohnen. Tomaten allerdings gehörten nicht in das Ursprungsrezept. Sie fanden ihren Weg erst in der westlichen Welt in die Zutatenliste, in Ermangelung der Sojabohne.

Es waren Briten, die kecap nach Europa brachten. Von dort nahmen Auswanderer es mit nach Amerika, von wo es schließlich seinen Siegeszug über die ganze Welt antrat. Und jede Nation fügte ihren eigenen Charme durch landesspezifische Gewürze hinzu. Wenn im deutschsprachigen Raum von Ketchup die Rede ist, wird für gewöhnlich das Tomaten Ketchup gemeint. Andere Ketchups, wie zum Beispiel Gewürzketchup, werden explizit so genannt.

Tomate über alles

Tomaten sind in allen bei uns erhältlichen Ketchups die Grundlage. Aber nur bei Tomaten Ketchup ist Tomatenmark die wesentlichste Zutat. Beigaben zu den Tomaten sind Zuckerarten (Dextrose, Saccharose) und / oder Zuckeraustauschmittel (wie zum Beispiel Aspartam), Salz und Gewürze wie Zwiebeln oder Knoblauch. Das Gesetz erlaubt Dickungsmittel, Geschmacksverstärker, Aromastoffe und Konservierungsmittel. Nicht erlaubt sind künstliche Farbstoffe. Der Tomatenmarkanteil in Tomaten Ketchup muss mindestens 25% betragen.

Einige Hersteller sind sehr großzügig mit Zucker und Salz, so dass der Verbraucher hier ein besonderes Augenmerk drauf haben sollte. Dem Tomaten Ketchup werden aber auch gesundheitsfördernde Eigenschaften zugute gehalten. So kann wahrscheinlich das enthaltene Lycopin das Krebsrisiko senken. Ketchups aus biologisch angebauten Tomaten haben einen dreimal so hohen Lycopinwert wie übliche Handelsware. Aber auch hier gibt es Firmen, die mit Zucker verschwenderisch umgehen.

Selfmade Tomaten Ketchup

Für ein besonderes Geschmackserlebnis kann man in der heimischen Küche auch auf eine unkomplizierte Weise einen Tomaten Ketchup herstellen. Zum Beispiel für ein Grillfest als Highlight neben gekauften Würzsaucen. Viel Tomatenmark, Pfeffer und Salz, frisch gehackter Knoblauch, kalte Gemüsebrühe, Essig, vielleicht etwas Zucker und die Lust zu experimentieren. Mehr braucht es nicht, um sich seinen eigenen, ganz schlichten Tomaten Ketchup zu kreieren. Hierbei ist auch auch beachten, dass das fertige Tomaten Ketchup auch gut verschlossen nur wenige Tage haltbar ist, da keine Konservierungsstoffe enthalten sind.

 

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 24,7 g
Proteine: 2 g
Fett: 0,3 g
Wasser: 71 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 2,1 mg
Vitamin A: 100 µg
Vitamin B1: 1 mg
Vitamin B2: 0,09 mg
Vitamin B6: 0,13 mg
Vitamin C: 2 mg
Vitamin E: 0,4 mg
Mineralstoffe
Calcium: 50 mg
Eisen: 1,2 mg
Kalium: 600 mg
Magnesium: 20 mg
Natrium: 1200 mg
Phosphor: 40 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

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