Süßkartoffel

Süßkartoffel
Süßkartoffel

Die Süßkartoffel ist von den Speisekarten als Beilagen oder auch als Hauptgericht gar nicht mehr weg zu denken. Sie können gebraten, gekocht oder als Beimischungen in Salaten gefunden werden.

 

Herkunft der Süßkartoffel

In Europa wurde die Süßkartoffel (Batate) im Jahre 1519 erstmals schriftlich erwähnt. Die genaue Herkunft lässt sich nicht nachweisen. Sie stammt definitiv aus dem Bereich Südamerika. In diesen tropischen Gebieten, wurde dieses Knollengewächs schon seit hunderten von Jahren als Grundnahrungsmittel verwendet. Hauptanbaugebiete der Süßkartoffel sind Portugal und Spanien. In den Ländern Mitteleuropas, wird die Süßkartoffel, eher selten als Grundnahrungsmittel verwendet, dort wird sie als Luxusartikel bezeichnet. Der Hauptproduzent der Süßkartoffel ist China.

Eigenschaften der Süßkartoffel

Die Süßkartoffel ist ein Windengewächs. Sie ist ein Wurzelgemüse, welches über einen süßlichen Geschmack verfügt. Die Blätter der Süßkartoffel sind großflächig. Sie verhindern das Wachsen von Unkraut. Die Blüten der Süßkartoffel sind trichterförmig. Die Süßkartoffel besitzt einen hohen Kohlenhydratgehalt. Neben Wasser, Vitaminen und Ballaststoffen, findet sich auch ein Teil an Blausäure und ein Gehalt an Stärke in der Frucht.

Die Süßkartoffel sieht zwar robust aus, ist aber in ihrem Gedeihen sehr witterungsabhängig. Frost wirkt im wahrsten Sinne des Wortes tödlich auf die Pflanzen. Die günstigsten Temperaturen für das Wachstum der Süßkartoffel liegen bei 22 Grad. Temperaturen um die 15 Grad aber auch über 35 Grad, bedeuten, dass die Wachstumsperiode sich verlangsamt.

Süßkartoffel Sorten

Auf dem Markt werden Kartoffeln in brauner Farbe angeboten. Diese finden in Deutschland sehr häufig in der Küche Verwendung. Das Fleisch ist weiß. Die Süßkartoffel mit einer lachsfarbenen Schale besitzt ein gelbliches Fleisch. Das beruht auf den hohen Gehalt an Karotin. Diese Sorte ist sehr wertvoll. Angeboten werden auch Kartoffeln mit einer roten bis violetten Schale. Das Fleisch ist hier ebenfalls weiß. Im Vergleich zu den Anbausorten, wird diese weltweit am häufigsten angebaut. Die Formen sind recht unterschiedlich. Sie können rund bis oval aussehen, aber ebenso eine längliche Form haben.

Das Grundnahrungsmittel - Süßkartoffel

Wie eingangs schon erwähnt, gehören die Kartoffeln, gerade hier in Deutschland, zu den Grundnahrungsmitteln. Egal ob als Einalgen in der Suppe, als Beilage zu gebratenem oder als eigenständiges Hauptgericht. Beim Kochen als Pellkartoffel, wird die Schale während dieses Vorgangs nicht abgezogen. Nachdem der Garpunkt erreicht ist, wird die Haut abgelöst. Dadurch ist auch der Abfall geringer als beim Kochen der Salzkartoffeln. Auf Grund der schon aufgeführten Inhaltsstoffe der Kartoffeln, sind diese äußerst gesund. Sehr gern werden sie auch bei Diäten zur Gewichtsreduzierung eingesetzt. Durch ihre Zusammensetzung, wird schnell ein Sättigungsgrad erreicht.

Süßkartoffel als Futtermittel

Auch bei der Tierhaltung findet die Süßkartoffel Verwendung. In den alten Futterküchen, standen die Kartoffeldämpfer. Diese hatten eine andere Dimension als unsere Kochtöpfe. Die Kartoffeln wurden so wie sie waren gedampft und nach dem Auskühlen, den Tieren verabreicht.

Lagerung der Süßkartoffel

In Deutschland ging es im Herbst an die Ernte der Kartoffeln. Dann ließ man sie abtrocknen und konnte sie mehrere Monate lagern. Durch den Import, gibt es das ganze Jahr über Kartoffeln zu kaufen. Der kleinere Verbraucher, hat sich im laufe der Zeit, geschmacklich an einer Sorte orientiert. Diese kann er, besonders wenn sie im Preis günstig angeboten werden, kaufen und in kühlen, trockenen und lichtgeschützten Räumen, über einem großen Zeitraum aufbewahren.

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: 24,1 g
Proteine: 1,6 g
Fett: 0,6 g
Wasser: 69,2 g
Cholesterin: 0 mg
Vitamine
Niacin: 0,6 mg
Vitamin A: 1300 µg
Vitamin B1: 0,06 mg
Vitamin B2: 0,05 mg
Vitamin B6: 0,3 mg
Vitamin C: 30 mg
Vitamin E: 4,6 mg
Mineralstoffe
Calcium: 25 mg
Eisen: 0,8 mg
Kalium: 400 mg
Magnesium: 19 mg
Natrium: 4 mg
Phosphor: 45 mg

Gemüse

Gemüse

Viele Menschen kennen nur das Sommer- und das Wintergemüse. Dies ist aber ein ganz falscher Eindruck, denn es gibt auch noch das Frühlings- und das Herbstgemüse. So kann jeder Kunde das ganze Jahr über Gemüse kaufen und das sogar zu guten Preisen, denn gerade Saisongemüse ist im Preis recht günstig.

Kräuter

Kräuter

Seit es den Mensch gibt, werden die verschiedensten Kräuter mit der Nahrung vermengt. Ganze Pflanzen oder nur deren Teile, welche einen speziellen Geschmack besitzen, verbessern den Genuss der vorhandenen Nahrung, oder verändern den Geschmack.

Pilze

Pilze

Pilze haben Ihr eigenes Reich gebildet– auf Grund ihrer genetischen Eigenschaften zählen sie nicht zu der Pflanzenwelt, nicht zu der Tierwelt, obwohl Pilze längere Zeit der Flora zugeordnet wurden. Eine eindeutige Abgrenzung zu der Pflanzenwelt ist das fehlende Chlorophyll. Pilze sind nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben. Sie erscheinen in den unterschiedlichsten Formen, sogar als Einzeller, die Hefekultur, oder als Mehrzellig, wie der Speisepilz, der Giftpilz, oder als Schimmelpilz.

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte

Bei Hülsenfrüchten werden oft nur die Samen der eigentlichen Frucht gegessen, wie z. B. bei Erbsen, Linsen, Kichererbsen und Sojabohnen. Teilweise wird auch die ganze Frucht gegessen, beispielsweise bei grünen Bohnen oder Zuckererbsen. Da Hülsenfrüchte viel wertvolles pflanzliches Eiweiß enthalten, sind sie für Personen mit einer fleischarmen Ernährung, für Vegetarier und Veganer unverzichtbar.

Artischocken

Artischocken

Während in vielen Mittelmeerländern Artischocken sehr beliebt sind und als fester Bestandteil der südländischen Küche gelten, wurden sie in vielen deutschen Haushalten lange Zeit als Stiefkind behandelt. Dabei sind sie sowohl als Gemüse wie auch als Arzneimittel sehr anregend und bekömmlich. In den letzten Jahren aber haben sie auch in der deutschen Küche langsam Einzug gehalten.

Aubergine

Aubergine

Die Aubergine (Solanum melongena) zählt zu den Fruchtgemüsen und gehört der Familie der Nachtschattengewächse an. Ursprünglich stammt sie aus Indien. Bekannt geworden ist die Aubergine auch unter dem Namen Eierfrucht, da zunächst hühnereigroße, weißfrüchtige Sorten angeboten wurden. Kennzeichen einer Aubergine ist das stets weiße Fruchtfleisch von leicht schwammiger Konsistenz, welches in der Mitte mit zahlreichen kleinen Kernen durchsetzt ist.

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen

Grüne Bohnen sind ein viele Jahrtausende altes Gemüse. Sie wurden damals in Südamerika bis hin zu Mexiko angebaut, und später von den ehemaligen Kolonialmächten England, Frankreich, Portugal und Spanien nach Europa eingeführt. Heutzutage gehören grüne Bohnen weltweit in Nutzgärten und Bohnenplantagen. In der Volksrepublik China werden sie, wegen ihrer ganzjährigen Verfügbarkeit, gerne‚ Vier-Jahreszeiten-Bohnen genannt.

Broccoli

Broccoli

Die Gemüsesorte Broccoli stammt aus Kleinasien. Sie wurde von den Griechen entdeckt und galt bei den Römern als Geheimtipp gegen den Kater nach übertriebenen Trinkgelagen. In Deutschland wurde es im Mittelalter in Rezepten erwähnt, geriet jedoch nach dem 1. Weltkrieg in Vergessenheit. Erst durch Gastarbeiter und Touristen wurde im deutschsprachigem Raum wieder für die Verbreitung gesorgt.

Chinakohl

Chinakohl

Schon vor 1500 Jahren wurde in der chinesischen Provinz Kanton Chinakohl angebaut. Er entstand wahrscheinlich aus einer Kreuzung zwischen einer Rübenart und einem chinesischen Gemüse. Diese Variante des Kohls ist durch einen hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Aminosäuren bekannt geworden.

Erbsen

Erbsen

Wer liebt sich nicht, Erbsen grün, zart und klein. Bereits tausende von Jahren vor Christus, bauten die Menschen, die zu der Gattung der Hülsenfrüchte gehörenden Erbsen an. Diese Vorform der heutigen Erbse, bedeutete für die damalige Bevölkerung ein wichtiges Grundnahrungsmittel für sich und ihre Tiere.

Weitere Bilder von Süßkartoffel