Schweinefleisch Rückenspeck

Schweinefleisch Rückenspeck
Schweinefleisch Rückenspeck

Hausschweine werden ausschließlich zur Fleischerzeugung gehalten. Dabei zählt das Schweinefleisch in Europa zu der am häufigsten gegessenen Fleischart. Viele Teile des Hausschweines sind dabei zum Verzehr geeignet.

 

Teile vom Schwein

Dazu gehören unter anderem der Schweinskopf, welcher zu Sülze oder Wurst verarbeitet wird, die Schweinsbacke, der Rückenspeck, Schweinenacken, Brust, Kotelett, Filet, der Schweinebauch, die Schweineschulter, Schinken, Eisbein, Schweinsfuß und der Schweineschwanz. Als Rückenspeck wird dabei beim Schwein das Fettgewebe bezeichnet, welches sich zwischen der Haut und den Muskeln am Rücken des Schweines befindet. Unterschieden wird hierbei beim Schwein zwischen Rückenspeck, fettem Speck, Bauchspeck und durchwachsenem Speck aus Muskelfleisch. Der Rückenspeck ist reines Fettgewebe. Dabei wird der Speck oft zusammen mit der Haut des Schweines, der sogenannten Schwarte, angeboten. Dabei kann die Schwarte auch separat in der Küche verwendet werden.

Rückenspeck in der Küche

Der Rückenspeck wird vor allem als Zutat in der Küche verwendet. Zum einen verwendet man den Rückenspeck zum Spicken. Beim Spicken durchzieht man mageres Fleisch mit Streifen von Rückenspeck. So soll dem Fleisch ein besonderes Aroma verliehen werden und zum anderen soll das Austrocknen des Fleisches beim Braten verhindert werden. Zum anderen wird der Rückenspeck oft auch zum Umhüllen von magerem Fleisch verwendet. Beim Umhüllen wird das Fleisch mit Speckscheiben belegt oder umwickelt. Auch hier liegt der Zweck darin, dem Fleisch ein besonderes Aroma zu verleihen und es zudem vor dem Austrocknen beim Braten zu schützen.

Rückenspeck verwendet man auch zur Herstellung von Schmalz. Hierbei wird der Rückenspeck kleingeschnitten und bei mäßiger Temperatur langsam ausgebraten. Schweineschmalz eignet sich nicht zum Fritieren, da es geringe Mengen von Wasser enthalten kann. Schmalz kann dabei kühl und dunkel sehr lange gelagert werden, da es kaum verdirbt. Deshalb wird Schmalz häufig auch zur Konserierung von gegartem Fleisch verwendet.

Verwendung von Rückenspecks

Des Weiteren wird der Rückenspeck des Schweinefleisches auch als Schmorfett für das Schmoren von Kohlgerichten wie Sauerkraut, Rotkohl oder auch Grünkohl verwendet. Rückenspeck ist weiterhin in gewürfeltem oder gemahlenem Zustand auch in sehr vielen Würsten enthalten. Weiterhin wird der Rückenspeck auch gepöckelt, geräuchert oder auch getrocknet und gegart im Handel angeboten. So zum Beispiel als Bacon. Dabei handelt es sich um gepökelten und geräucherten Rückenspeck. Dabei enthält der Rückenspeck zusätzlich noch etwas vom darunterliegenden Fleisch.

Der geräucherte oder der gepökelte Rückenspeck wird zudem auch zum Verfeinern von Eintöpfen verwendet.
Nur kleine Teile des Rückenspecks werden an die Endverbraucher verkauft. Hier wird er als grüner Speck bezeichnet. Der Großteil des Rückenspecks wird von der Industrie oder von den Metzgern verwendet. In den Küchen anderer Länder findet man den Schweinefleisch Rückenspeck in gesalzenem und geräuchertem Zustand. Dabei wird er häufig mit Kräutern oder anderen Gewürzen verfeinert.

 

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 4,1 g
Fett: 82,5 g
Wasser: 13,1 g
Cholesterin: 100 mg
Vitamine
Niacin: 0,5 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,1 mg
Vitamin B2: 0,02 mg
Vitamin B6: 0 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 0,8 mg
Mineralstoffe
Calcium: 2 mg
Eisen: 0,3 mg
Kalium: 14 mg
Magnesium: mg
Natrium: 21 mg
Phosphor: 13 mg

Fleisch

Fleisch

Fleisch ist ein hochwertiges Grundnahrungsmittel. Es enthält zwischen 12 und 22% vollwertiges und für den menschlichen Organismus nutzbares Eiweiß. Der Eiweißbedarf des Menschen des Menschen sollte etwa zur Hälfte aus tierischem Eiweiß gedeckt werden.

Schweinefleisch

Schweinefleisch

Kaum ein Fleisch ist so vielfältig zu verwenden, wie Schweinefleisch. Fast weltweit, außer in moslemisch geprägten Ländern, wird das Fleisch des Schweines geschätzt und verarbeitet.

Schweinebacke

Schweinebacke

Das beliebteste Fleisch der Deutschen kommt vom Schwein. Etwa 58 kg pro Person werden davon jährlich verzehrt.

Schweinebauch

Schweinebauch

Das Fleischstück Schweinebauch ist als Lebensmittel vielseitig verwendbar. In der Küche schätzt man besonders den aromatischen Geschmack beispielsweise für Eintöpfe.

Schweineschulter

Schweineschulter

Als Nahrungsmittel ist die Schweineschulter besonders im süddeutschen Raum beliebt und bekannt, wird aber auch in angrenzenden Ländern wie in Österreich oder in der Schweiz gerne gegessen.

Eisbein

Eisbein

Eisbein ist ein feiner Klassiker in der deutschen und österreichischen Küche. Eine feste Fettschicht umschließt das Fleisch und sieht aus wie Schnee und Eis aus. Oder kommt der Name aus der Tradition, dass man dieses Haxenstück erst isst, wenn es kalt wird und der erste Frost kommt?

Schweinefilet

Schweinefilet

Das Schweinefilet, auch Schweinelende oder – in Österreich - Jungfernfilet genannt, ist mit Abstand das hochwertigste und zarteste Stück vom Schwein. Es handelt sich um einen dünnen Muskelstrang, der sich unterhalb der Wirbelsäule und geschützt vom Kotelett-Strang in der Hinterhälfte des Schweins befindet.

Flomenschmalz

Flomenschmalz

Als Flomen wird das Bauchfett vom Schwein bezeichnet. Es liegt zwischen dem Bauchfell und der inneren Bauchmuskulatur des Tieres und muss nach der Schlachtung zügig entnommen und gut gekühlt werden.

Schweineherz

Schweineherz

Ein Herz ist, ganz grob gesagt, nichts anderes als ein großer Muskel. Dessen Aufgabe ist es, das Blut durch den Körper zu pumpen. Ohne Herz kann man nicht leben. Das gilt für Menschen genau wie für alle höher entwickelten Tiere, wie Fische, Amphibien, Vögel und Säugetiere. Je komplizierter der Organismus, desto komplizierter auch der Aufbau des Herzens. Fische haben die einfachste, Menschen die komplexeste Strukturierung. Unserem Herzen in Grundaufbau und Struktur recht ähnlich ist das Schweineherz.

Schweinekamm

Schweinekamm

Der Schweinekamm ist auch als Schweinenacken oder Schweinehals bekannt, in Österreich wird er auch Schweineschopf genannt. Es handelt sich um die Verlängerung des Kotelett-Stranges im Nacken des Tieres. Die Trennung von Schweinekamm und Kotelett-Strang erfolgt zwischen der vierten oder fünften Rippe. Dieser Teil des Schweins ist besonders saftig und aromatisch, da es relativ stark durchwachsen beziehungsweise marmoriert ist.

Kasseler

Kasseler

Kasseler und die Stadt Kassel haben nichts gemeinsam miteinander. Der Name geht auf den Fleischermeister Cassel, der um 1900 in Berlin diese Art des Pökelns und Räucherns von Fleisch entdeckte, zurück.

Schweinekeule

Schweinekeule

Als Schweinekeule oder auch Schinken bezeichnet man einen Teil des Hinterviertels vom Schwein. Aufgrund ihrer Größe machen beide Schweinekeulen etwa 25% des Tieres aus; jede Keule wiegt je nach Schlachtalter und Gewicht des Schweins zwischen 5 und 10 Kilogramm. Sie wird im Handel selten als ganzes Stück angeboten, sondern ausgebeint und ihren Teilstücken zerlegt. Diese sind die Unterschale, die Oberschale, die Nuss und die Hüfte. Dabei eignet sich jedes Teil aufgrund seiner Beschaffenheit für eine andere Zubereitungsform.

Schweinekotelett

Schweinekotelett

Schweinekoteletts sind heute leider fast in Vergessenheit geraten, schade eigentlich, denn sie sind je noch Zubereitung schmackhaft und haben einen hohen Nährwert. Das Schweinekotelett befindet sich beim Schwein beiderseits der Wirbelsäule hinter dem Schweinerücken. Es wird auch Kotelettstrang genannt. Beim Schwein reicht der Kotelettstrang bis hin zur Hinterkeule. Die vorderen Koteletts werden Stielkotelett genannt.

Schweineleber

Schweineleber

Schweineleber gehört zu den Innereien. Definitionsgemäß sind das die inneren Organe von Schlachttieren, also jene Teile des Körpers, die in der Brust- oder Bauchhöhle oder im Schädel liegen. Schweineleber ist von kräftiger braunroter Farbe, die Konsistenz ist leicht porös. Aufgabe der Leber ist die Entgiftung und die Filterung der Schadstoffe aus dem Körper. Daher ist beispielsweise die Belastung durch Schwermetalle in der Schweineleber höher als im übrigen Schweinefleisch.

Schweinemett

Schweinemett

Das Wort "Mett" kommt aus dem Niederdeutschen und bedeutet nichts anderes als "Gehacktes Schweinefleisch ohne Speck". Und man hat sie schon vielfach gehört, die verschiedenen Synonyme für das Schweinemett. So gehören Hackepeter, Gehacktes, Gewiegtes oder Hackfleisch zu der eher landestypischen Bezeichnung für das Schweinemett. Es ist eine beliebte Fleischspeise, die man im rohen Zustand, gekocht oder auch gebraten servieren kann.

Schweinemuskelfleisch

Schweinemuskelfleisch

Das Schwein ist der älteste bekannte, in der Zucht gehaltenen Fleischlieferant. Archäologische Funde aus der heutigen Osttürkei belegen, dass das Hausschwein schon seit über 9000 Jahren in Europa domestiziert ist und bei der Herstellung von Schweinemuskelfleisch Verwendung findet.

Schweineniere

Schweineniere

Schweinenieren zählen zu den inneren Organen des Schweins, sie gehören also zu den Innereien. Schweinenieren sind paarig angeordnet. Sie sind bohnenförmig und wiegen etwa 125 Gramm. Ihre Aufgabe ist die der Harnbildung und der Ausscheidung von Endprodukten des Stoffwechsels und von Fremdstoffen. Frische Schweinenieren sind von kräftiger hellbraun rötlicher Farbe, sie glänzen und schimmern appetitlich, ihre Oberfläche ist leicht feucht, der Geruch ist relativ neutral.

Schweinefleisch Rückenspeck

Schweinefleisch Rückenspeck

Hausschweine werden ausschließlich zur Fleischerzeugung gehalten. Dabei zählt das Schweinefleisch in Europa zu der am häufigsten gegessenen Fleischart. Viele Teile des Hausschweines sind dabei zum Verzehr geeignet.

Schweineschnitzel

Schweineschnitzel

Dieses Fleisch ist von der Keule – also von der Oberschale oder Nuss des Schweines und wird in dünne Scheiben geschnitten. Das Schweineschnitzel ist eins der beliebtesten Lebensmittel der Deutschen und dazu wird gerne Pommes und Salat gegessen. Im Durchschnitt isst jeder Deutsche im Jahr 60,5 kg Fleisch und das Schweinefleisch ist am beliebtesten - dazu gehört ja auch das Schnitzel. Das Schweineschnitzel kann man auch gut variieren als Jäger-, Zigeuner- oder Rahmschnitzel.

Schweinezunge

Schweinezunge

Schweinezunge als Genussmittel – Spezialität oder No-Go? Koteletts, Schnitzel, Schinken – sie sind der "Mainstream" des deutschen Schweinefleischbedarfs. Regelmäßig finden sie sich auf den Esstischen der Deutschen wieder; rund 40 Kilo verbraucht jeder Einzelne, das sind 5 Millionen Tonnen pro Jahr. Innereien sind dagegen weniger begehrt. Leber, Herz, Nieren, aber auch Pfoten, Schwanz oder Ohren werden normalerweise nur in gut sortierten Fachfleischereien verkauft und gelten daher als Besonderheit oder Delikatesse.

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