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Rinderhirn
Rinderhirn

Rinderhirn

Hirn wird schon seit die Menschen Fleisch essen mitverwandt, obgleich dieses heute etwas aus der Mode gekommen zu sein scheint, da Hirn als Lebensmittel immer mehr ins Abseits rückte, was zum Teil an der allgemeinen ablehnenden Haltung gegenüber Fleisch liegt, die sich zusehends etabliert. Des Weiteren schreckt viele Verbraucher auch die Konsistenz des Gehirns ab, die für den Laien recht schleimig wirkt und die relative Schwierigkeit in der Zubereitung.

Das Hirn als Organ

Das Hirn oder Gehirn ist ein Teil des zentralen Nervensystems und eine der wichtigsten im Körper befindlichen Komponenten, da es neben beinahe sämtlichen Sinneseindrücken, auch für die Koordination von Bewegungen, sowie für Verhalten jeglicher Art zuständig ist. Dieses Faktum macht das Gehirn zum wohl notwendigsten Teil in einem Organismus, da es darüber hinaus auch noch den Hormonhaushalt regelt und sämtliches Empfinden steuert.
Ein Wesen ohne Hirn ist auf keinen Fall in irgendeiner Form lebensfähig und obgleich die anderen Organe im Körper meist auch zum Überleben notwendig sind, so nimmt das Gehirn dort eine übergeordnete und führerartige Rolle für den gesamten Prozess des Lebens ein.

Das Hirn in der Nahrungsgeschichte

Das Hirn wird auch oft als „Brägen" bezeichnet und ist ein Nebenprodukt der regulären Schlachtung.
Die Konsistenz des Hirnes ist sehr eigen, es besteht aus einer äußerst weichen Masse mit einer gräulichen Farbe, was in unserer sterilen Moderne bisweilen für Ablehnung oder sogar Ekel sorgen kann. Tatsächlich hat das Hirn, besonders auch das Rinderhirn, aufgrund seiner relativen Größe zu anderen Speisehirnen, das meiste Cholesterin, es überragt selbst die Cholesterinmenge von Eiern spielend. Zusätzlich aber ist es auch sehr reich an Vitaminen.

Hirn und Rinderhirn im Allgemeinen

Man sollte den Geschmack der verschiedenen Hirnarten unterschiedlichen Schlachtviehs zwar nicht pauschalisieren, aber man kann im Groben sagen, dass Rohhirn etwas leberartig schmeckt, wobei rohes Hirn eher nach Nuss schmeckt, allein der Nachgeschmack erscheint aufgrund des hohen Blutgehaltes leicht eisenartig. Die Möglichkeiten Hirn zuzubereiten sind recht umfangreich, die üblichsten Arten allerdings sind die Herstellung von Wurst, Pasteten, Vorspeisen und Ragouts.

Doch gerade Rinderhirn, das neben Schweinehirn ausschließlich bei der Herstellung von Wurst verwendet wird, ist seit einigen Jahren vollkommen unüblich geworden, was sich mit der Hysterie rund um BSE in Verbindung setzen lässt, seit Oktober des 2000 ist es sogar vollkommen verboten Rinderhirn bei der Herstellung von Wurst oder Wurstprodukten im weitesten Sinne zu verwenden, denn gerade das Hirn trägt doch die meisten potentiellen Erreger des BSE Virus in sich, im Gegensatz zu anderen Organen. Auch die korrekte Zubereitung ist nicht Ohne, da man besondere Partien entfernen muss, was durchaus einige Schwierigkeiten für Laien bietet, da diese oftmals das Gewebe empfindlich verletzen, was wiederum zu einer starken Beeinträchtigung des Geschmackes führen kann.

Nach Abzug der Hirnhaut muss das Hirn gewässert werden, um das Blut heraus zu spülen, im Anschluss daran werden Adern und andere Gefäße entfernt, um es schlussendlich nochmals zu wässern. Es empfiehlt sich nun das Hirn, oder das Rinderhirn, obwohl dieses ja auch nach gesetzlichen Vorgaben keine Anwendung mehr finden darf, in einer suppenartigen Brühe leicht garen zu lassen, um es in seiner Form zu stabilisieren, da es sich hierdurch verfestigt.

Ist das Hirn verfestigt, kann man ein Gericht nach Wahl daraus bereiten, wie zum Beispiel: Hirn mit Ei, Brathirn, Hirnsuppe usw. Aber gerade das Rinderhirn ist heute weder in Wurstprodukten noch anderen Lebensmitteln mehr zu finden, auch ist Hirn allgemein eher unbeliebt, bis teilweise sogar unbekannt.

 

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