Cervelatwurst

Cervelatwurst
Cervelatwurst

Cervelatwurst ist eine Dauerwurst bzw. schnittfeste Rohwurst und eine gute Alternative zur Salami, jedoch ist sie fettreicher. Zur Rohwurst gehört auch die Mettwurst und die Teewurst, die streichfähig sind. Die Cervelatwurst und auch die Salami sind als so genannter Aufschnitt oder am Stück erhältlich und über mehrere Monate haltbar.

 

Beschreibung

Fachbetriebe wie Metzgereien bieten diese Wurstsorten in Selbstherstellung an und Discounter kaufen diese bei Convenience Food Herstellungsbetrieben ein. Der Endverbraucher entscheidet schlussendlich, wo er seine Cervelatwurst käuflich erwirbt. Rohwurst und Rohwurstaufschnitt sollte im Kühlschrank aufbewahrt und eine Stunde vor dem Verzehr aus der Kühlung entnommen werden, damit sich das Aroma entfalten kann.

Historie

1891 wurde der Cervelat das erste Mal urkundlich auf dem Schweizer Nationalfeiertag erwähnt. Die Cervelatwurst hielt dann Einzug im Südenwesten von Deutschland insbesondere in der Südpfalz. Mittlerweile wird Cervelatwurst deutschlandweit hergestellt, in Metzgereien wie in Herstellungsbetrieben für Convenience Food.

Herstellung und Verarbeitung

Durch die Herstellung im Cutter erhält die Cervelatwurst ihr feines Aussehen. Heutzutage wird Rindfleischrückenspeck, Schweineschwarte, Pökelsalz, verschiedene Gewürze verwendet, wobei früher auch noch Hirn mitverarbeitet wurde. Zur besseren Herstellung im Cutter werden noch Eis und Cutterhilfsstoffe hinzugefügt. Danach wird die Wurstmasse in einen Darm, meistens in einen uruguayischen, argentinischen oder paraguayischen Rinderdünndarm, abgefüllt. Anschließend wird sie kaltgeräuchert, wobei sie ihren typischen Rauchgeschmack erhält. Zum guten Schluss wird die Cervelatwurst bei ca. 75°C im Kochschrank gebrüht. Jedoch von Region zu Region ist die Verarbeitung und Herstellung der Cervelatwurst etwas unterschiedlicher. Die Gewürze können variieren, das Räuchern und die Temperatur und Dauer beim Brühen der Cervelatwurst. Jeder Hersteller hat sein besonderes Rezept, wobei die Vorschriften zur Herstellung eingehalten werden müssen.

Verwendung und Zubereitung

Jeder Endverbraucher hat verschiedene Arten zur Verwendung von Cervelatwurst. Der eine freut sich über einen leckeren Aufschnitt, der andere grillt sie über einen Holzkohlegrill, der nächste schneidet sie klein für einen leckeren Wurstsalat. Es gibt so viele Varianten, der Vielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Mancher Endverbraucher zaubert einen schmackhaften Gulasch daraus, des Weiteren eine Art von Cordon Bleu oder auf einen Stock der Länge nach aufgespießt und über einem offenen Feuer gegrillt. Rezepte wird man überall finden, in Büchern und im Internet.

Arten von Cervelatwurst

Aufgrund der Nachfrage nach anderen Zutaten als Schwein oder Rind in der Cervelatwurst haben sich die Hersteller nach anderen Möglichkeiten umgesehen. Jetzt gibt es Gänse- und Putencervelatwurst. Sogar fettreduzierte Sorten sind im Handel erhältlich.

Unterschied zur Salami

In der Herstellung der Salami und in der Sorten- bzw. Artenvielfalt besteht der Unterschied.
Die Salamis werden bei der Herstellung grober gehackt aber fester in den Darm gestopft als die Cervelatwurst. Die Salami wird nach dem Abfüllen fest umwickelt oder mit einer festen Haut umgeben. Auch bei den Gewürzen sind viel mehr Varianten möglich, des Weiteren wird noch Salpeter hinzugefügt. Italien und Ungarn sind die Spezialisten in der Herstellung von Salami. Durch die geographischen Einflüsse haben sich die unterschiedlichsten Sorten entwickelt, wobei in Italien die meisten Sorten luftgetrocknet sind. Handelt es sich um eine klassische Salamisorte, sollte diese einen grauweißen Naturschimmelbelag haben

 

Nährwert
kcal: KJ
KJ: KJ
Kohlenhydrate: g
Proteine: 20,3 g
Fett: 34,8 g
Wasser: 34,8 g
Cholesterin: 85 mg
Vitamine
Niacin: 4 mg
Vitamin A: 0 µg
Vitamin B1: 0,1 mg
Vitamin B2: 0,2 mg
Vitamin B6: 0,38 mg
Vitamin C: 0 mg
Vitamin E: 0,4 mg
Mineralstoffe
Calcium: 24 mg
Eisen: 1,7 mg
Kalium: 300 mg
Magnesium: 11 mg
Natrium: 1260 mg
Phosphor: 155 mg

Fleisch

Fleisch

Fleisch ist ein hochwertiges Grundnahrungsmittel. Es enthält zwischen 12 und 22% vollwertiges und für den menschlichen Organismus nutzbares Eiweiß. Der Eiweißbedarf des Menschen des Menschen sollte etwa zur Hälfte aus tierischem Eiweiß gedeckt werden.

Wild

Wild

Der Ausdruck "Wild" bezeichnet im kulinarischen Bereich das Fleisch wildlebender Tiere, die durch Jagd erlegt werden. Dabei werden zwei verschiedene Arten des Wildes unterschieden, zum einen Federwild wie Fasan, Rebhuhn und Wachtel, während zum Haarwild Rehe, Damwild, Rotwild aber auch Kaninchen, Hasen und Wildschweine gehören.

Geflügel

Geflügel

Geflügel ist bei vielen Leuten sehr beliebt und wird neben Schweinefleisch sowie auch Rindfleisch am meisten verzehrt. Im Bereich des Geflügels gibt es zahlreiche verschiedene Tiere, welche sich zum Verzehr eignen. Besonders viel werden Hühner verzehrt. Im Handel sind vor allem Brüste sowie Keulen erhältlich, aber auch ganze Hühner werden in deutschen Supermärkten frisch, sowie auch aus der Tiefkühltruhe, angeboten.

Hammel- und Lammfleisch

Hammel- und Lammfleisch

Beim Hammel- und Lammfleisch (Schaffleisch), das regional auch als "Schöpsernes" bezeichnet wird, handelt es sich um das Fleisch von Schafen. Als Lammfleisch darf das Fleisch von Lämmern, die nicht älter als ein Jahr sind, bezeichnet werden. Es wird zwischen Milchlämmern und Mastlämmern unterschieden. Die Milchlämmer sind zwischen zwei und sechs Monate alt und werden ohne Grünfutter aufgezogen. Ihr Fleisch ist hell. Die Mastlämmer dagegen sind zwischen sieben und zwölf Monaten alt, ihr Fleisch ist dunkelrosa und leicht mit Fett durchwachsen.

Kalbfleisch

Kalbfleisch

Als Kalbfleisch bezeichnet man das Fleisch vom wenigen Wochen bis Monaten alten Rind. In Deutschland werden die meisten Kälber in einem Alter von zirka 22 Wochen geschlachtet und haben zu diesem Zeitpunkt ein Gewicht von rund 150 Kilogramm. Laut EU-Vorschriften darf das Kalb bei der Schlachtung höchsten acht Monate alt sein, ansonsten zählt es zur Kategorie Jungrind.

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